Qualcomm will iPhone-Verkauf in den USA stoppen

7. Juli 2017, 08:32
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Patentstreit mit Apple wird zunehmend schärfer – Modelle mit Intel-Chips im Visier

Der Rechtsstreit zwischen dem Chipkonzern Qualcomm und Apple geht in die nächste Runde. Qualcomm wirft dem iPhone-Hersteller Patentverstöße vor. Das Unternehmen kündigte am Donnerstag an, vor der US-Aufsicht einen Verkaufsstopp für einige iPhone- und iPad-Modelle zu fordern, in denen bestimmte Chips eingesetzt werden.

Intel

Qualcomm nannte zwar keinen Hersteller der Chips, gemeint ist aber der Rivale Intel, der Teile für das iPhone 7 liefert. Auf Kritik bei Qualcomm stoßen dabei nicht die Chips selbst, sondern die Art und Weise, wie sie in den Smartphones eingesetzt werden. Intel lehnte eine Stellungnahme ab.

Apple und Qualcomm streiten schon seit längerem vor Gericht. Erst Anfang des Jahres verklagte Apple den Chiphersteller auf Schadenersatz in Milliardenhöhe.

Hintergrund

Das Lizenzgeschäft für Mobilfunkpatente ist der gewinnträchtigste Konzernbereich von Qualcomm. Dem Unternehmen setzt hier aber nicht nur das langsamer werdende Wachstum auf dem Smartphone-Markt zu. Es steht damit auch rund um den Globus im Visier der Wettbewerbshüter. Im Februar 2015 zahlte der Konzern eine Strafe über 975 Millionen Dollar in China. Vor einem Jahr erhob zudem die EU-Kommission den Vorwurf des Missbrauchs einer marktbeherrschenden Position. (APA/red, 7.7.2017)

  • Qualcomm fährt mit harten Bandagen gegen Apples iPhone an.
    foto: kiichiro sato / ap

    Qualcomm fährt mit harten Bandagen gegen Apples iPhone an.

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