Weizen verlor seinen eingebauten Pilzschutz

7. Juli 2017, 08:00
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Kobe – Biologen sind dahintergekommen, warum eine Pilzepidemie dem globalen Weizenanbau seit drei Jahrzehnten zusetzt. Wie das internationale Team um Yoshihiro Inoue von der Kobe University (Japan) im Fachblatt "Science" schreibt, verloren zahlreiche Sorten Mitte der 1980er-Jahre ein Gen, das den Weizen bis dahin vor dem Pilz Pyricularia oryzae geschützt hatte. Eine Reintegration dieses wichtigen DNA-Abschnittes mit der Bezeichnung PWT3-Rwt3 in den genetischen Bauplan des Weizens könnte der Epidemie entgegenwirken, so die Forscher.

Abstract
Science: "Evolution of the wheat blast fungus through functional losses in a host specificity determinant."

(red, 7.7.2017)

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