Frau und Kind in Wien von Bim erfasst: Mutter erlag Verletzungen

6. Juli 2017, 17:06
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Fahrer leitete Notbremsung ein – Kind an der Hand verletzt

Wien – Eine 33-jährige Mutter ist am Donnerstagvormittag bei einem Unfall mit einer Straßenbahn in Wien-Simmering ums Leben gekommen. Die Frau war mit ihrem zweijährigen Kind auf dem Arm in der Simmeringer Hauptstraße vor eine Garnitur der Linie 71 gelaufen. Sie erlitt Kopfverletzungen und starb wenig später im Krankenhaus. Der kleine Bub erlitt laut Wiener Berufsrettung mehrere Knochenbrüche.

Die verstorbene Mutter war darüberhinaus schwanger. Das sagte Christoph Mierau, Sprecher des Wiener Krankenanstaltenverbundes (KAV), am Abend. Das ungeborene Kind wurde per Notkaiserschnitt auf die Welt geholt und reanimiert. Es befinde sich in akuter Lebensgefahr, so Mierau.

Die Frau dürfte die heranfahrende Straßenbahngarnitur der Linie 71 in der Simmeringer Hauptstraße nicht gesehen haben, sie stieg unmittelbar davor auf die Straße, teilte Daniel Ammann, Sprecher der Wiener Linien, am Donnerstag mit. Der Bim-Lenker leitete zwar noch eine Notbremsung ein, erfasste die Frau und das Kind aber trotzdem.

Die Frau erlitt bei dem Zusammenstoß schwere Kopfverletzungen, der Zweijährige kam mit Knochenbrüchen und Prellungen davon. Sowohl die Mutter als auch das Kind wurden von der Rettung erstversorgt. Die Frau wurde per Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen, den kleinen Buben brachte man im Krankenwagen dorthin, hieß es von der Wiener Berufsrettung. (APA, 6.7.2017)

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