Heta: Kasse voll, Chef geht

    6. Juli 2017, 17:59
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    Schoenaich-Carolath verlässt frühere Hypo Alpe Adria

    Wien – Bei der früheren Hypo Alpe Adria geht der Abbau der Altlasten schneller voran als geplant. Die endgültige Abwicklung der heutigen Heta erledigt dann aber nicht mehr der bisherige Vorstandsvorsitzende: Sebastian Schoenaich-Carolath will sein Mandat, wie berichtet, nicht verlängern und scheidet damit nach gut zwei Jahren per Ende August aus dem Vorstand aus. Das gab der Aufsichtsrat der staatlichen Abbaubank am Donnerstag bekannt.

    Im dreiköpfigen Vorstand wird ab September Alexander Tscherteu als Vorstandssprecher agieren.

    In den vergangenen Tagen wurden vorzeitig knapp sechs Mrd. Euro an die Gläubiger ausgeschüttet. Aus heutiger Sicht geht die Heta nun davon aus, dass die Verwertung am Ende 9,6 Mrd. Euro hereinbringen wird. Ende 2020 wird im Plan erstmalig ein vollständiger Abbau unterstellt, sodass kein Restportfolio mehr verbleibt, teilte die Gesellschaft mit. Bisher war das Ende der Skandalbank 2022 oder 2023 geplant. (red, APA, 6.7.2017)

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