Mindestens drei Tote bei Angriff auf Polizeistation an Kenias Küste

    5. Juli 2017, 20:34
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    Hintergründe der Tat unklar

    Nairobi – Angreifer haben nahe der kenianischen Ferieninsel Lamu eine Polizeistation gestürmt und mindestens zwei Menschen getötet. Auch einer der Täter sei ums Leben gekommen, hieß es am Mittwoch aus Polizeikreisen.

    Die Angreifer hätten bereits am frühen Morgen das Revier im Ort Pandanguo auf dem Festland, rund 45 Kilometer von Lamu entfernt, gestürmt und nahe Häuser geplündert, berichtete ein Augenzeuge. Am späten Nachmittag lieferten sich Angreifer und Polizisten noch immer ein Feuergefecht.

    Zunächst war unklar, wer für den Angriff verantwortlich war. Im ostafrikanischen Kenia kommt es immer wieder zu Angriffen durch die somalische Terrormiliz Al-Shabaab. Die Extremisten kontrollieren Teile des Nachbarlandes Somalia und wollen in dem Land am Horn von Afrika einen sogenannten Gottesstaat errichten. Weil sich Kenia dort an einer gut 20.000 Mann starken Friedenstruppe der Afrikanischen Union (AU) beteiligt, verüben die Fundamentalisten auch immer wieder Anschläge in Kenia. In den vergangenen Monaten kam es vermehrt zu Angriffen auf Sicherheitskräfte in den an Somalia angrenzenden Provinzen. (APA, 5.7.2017)

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