Studie zu Cybersicherheit: Österreich auf Platz 30

    5. Juli 2017, 16:20
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    Bewertet wurden eine Vielzahl von Faktoren – viele Staaten noch ohne Sicherheitsstrategie

    Große Industriestaaten schneiden bei der Cybersicherheit einer UN-Studie (PDF) zufolge teils schlechter ab als einige deutlich ärmere Staaten. Österreich etwa landet in dem am Mittwoch veröffentlichten Global Cybersecurity Index 2017 der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) auf Platz 30. Platz eins geht an Singapur, gefolgt von den USA und Malaysia.

    Ebenfalls vor Österreich finden sich unter anderem Estland, Georgien, Frankreich, Russland, Südkorea, Ägypten, Deutschland, die Schweiz, Thailand, Indien, Katar, Mexiko oder Uruguay. Bewertet wurden eine Vielzahl von Faktoren wie technische und juristische Einrichtungen, Bildungs- und Forschungskapazitäten sowie die Beteiligung am Informationsaustausch. An letzter Stelle der 195 Staaten liegt Äquatorialguinea.

    Viele Staaten noch ohne Sicherheitsstrategie

    Die Hälfte der Staaten habe nicht einmal eine nationale Sicherheitsstrategie erarbeitet, klagte die ITU. Dies sei aber der entscheidende erste Schritt. Um so effektiv wie möglich zu sein, müssten bei der Cybersicherheit "Gesetze, Organisationen, Fähigkeiten, Kooperation und die technische Umsetzung" harmonieren.

    Der in der Ukraine zuerst aufgetretene, weltweite Hackerangriff der vergangenen Woche hat Sicherheit von Computersystem in den Fokus gerückt. (APA, 05.07.2017)

    • Vielen Staaten fehlt noch ein nationales Sicherheitskonzept.
      foto: apa/afp/greg baker

      Vielen Staaten fehlt noch ein nationales Sicherheitskonzept.

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