Swoboda kritisiert "autokratisches Verständnis des ORF"

5. Juli 2017, 10:35
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Der Vorstandsvorsitzende des Verband Österreichischer Privatsender (VÖP) sieht Handlungsbedarf für Medienpolitik

Wien – In einem im aktuellen "TV Media" abgedruckten Interview hat sich der Generaldirektor des ORF zu den jüngst präsentierten Reformvorschlägen des VÖP für den österreichischen Medienmarkt ("Media Future Perspectives") geäußert – wie der STANDARD berichtete. Nun reagiert Ernst Swoboda, Vorstandsvorsitzender des VÖP in einer Aussendung auf die Vorwürfe, die Veröffentlichung des "Weißbuch Medienpolitik" gleiche einem Putschversuch.

Swoboda wirft Wrabetz ein "nordkoreanisches Verständnis des Medienmarktes" vor und wehrt sich gegen die Aussage, der VÖP sei nichts anderes als die deutschen Werbefenstervermarkter.

"Man könnte all dies einfach als Alltags-Kabarett abtun und nicht ernst nehmen. Oder aber genau deshalb die Ärmel aufstricken, den österreichischen Medienmarkt neu ordnen und den Allmachtsphantasien des ORF endlich Einhalt gebieten!", so Swoboda. (red, 5.7.2017)

Nachlese:

Wrabetz sieht "medialen Putschversuch" der Privatsender – Der Forderungskatalog zur Medienpolitik sei "Chuzpe" – "In der Realität gibt es keine Einflussnahme der Politik"

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