Terroristen auf den Philippinen töteten zwei vietnamesische Geiseln

5. Juli 2017, 07:54
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Islamistisch-Separatistische Gruppe Abu Sayyaf, ein Bündnispartner des IS, hält weitere 22 Geiseln fest

Manila – Islamisten auf den Philippinen haben zwei entführte Seeleute aus Vietnam enthauptet. Nach Angaben einer Militärsprecherin vom Mittwoch wurden die Leichen der vor acht Monaten entführten Vietnamesen in einem Dorf in der Provinz Basilan entdeckt.

Kämpfer der Terrorgruppe Abu Sayyaf hatten im November insgesamt sechs Seeleute von dem vietnamesischen Frachtschiff "MV Royal16" entführt, einer von ihnen war im Mai gerettet worden.

Insgesamt halten die Extremisten auf der Insel Jolo 22 Geiseln fest. 14 von ihnen sind Ausländer. Ebenfalls islamistische Kämpfer, die der Gruppe Maute angehören, hatten im Mai die Stadt Marawi auf der Insel Mindanao angegriffen und besetzen noch immer Teile der Stadt obwohl die philippinische Armee diese seit mehr als einem Monat besetzt und bombardiert. Beide Gruppen sind mit der Terrormiliz IS verbündet. Präsident Rodrigo Duterte verhängte am 23. Mai über die gesamte Insel das Kriegsrecht. (red, APA, 5.7.2017)

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