Überschwemmungsgefahr und Flugausfälle nach Taifun in Japan

4. Juli 2017, 11:13
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Mindestens drei Menschen bei Unfällen verletzt

Tokio – Ein Taifun hat am Dienstag in Japan zu Flugausfällen geführt und Warnungen vor Überschwemmungen ausgelöst. Begleitet von starkem Regen, traf der Wirbelsturm "Nanmadol" mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 144 Kilometern pro Stunde in Nagasaki auf Land, teilte der Wetterdienst mit. Die Behörden warnten vor Überschwemmungen und Erdrutschen und forderten die Menschen auf, ihre Häuser zu verlassen.

Nach Angaben von Fluggesellschaften wurden 47 Inlandsflüge gestrichen, 3.000 Passagiere waren von den Ausfällen betroffen. Auf der Insel Kyushu, an deren Küste Nagasaki liegt, stand der öffentliche Personenverkehr still. Laut dem Rundfunksender NHK wurden mindestens drei Menschen bei Unfällen im Zusammenhang mit dem Taifun verletzt. Fernsehbilder zeigten umgekippte Strommasten, Lastwagen und Gerüste.

Der Sturm bewegte sich mit nachlassender Stärke Richtung Osten weiter und wurde am Dienstagabend oder Mittwochfrüh in der Region um Tokio erwartet. (APA, 4.7.2017)

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