ams AG schloss Kauf von US-amerikanischem Laser-Spezialisten ab

    4. Juli 2017, 08:11
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    100 Prozent der Firmenanteile übernommen – Steirer wollen sich für Anwendungen in der virtuellen Realität rüsten

    Der steirische Sensor- und Chiphersteller ams AG hat den Kauf des US-amerikanischen Laserspezialisten Princeton Optronics abgeschlossen. Wie das in der Schweiz börsennotierte Unternehmen am Montagabend mitteilte, wurden 100 Prozent der Firmenanteile erworben. ams hatte den Kauf im März angekündigt. Mit Princeton Optronics wollen die Steirer ihr Angebot bei 3D-Sensoren und Bildgebung verstärken.

    ams könnte dadurch unter anderem für die virtuelle Realität, etwa für Datenbrillen, aber auch in der Auto-Industrie beim autonomen Fahren neue Lösungen anbieten. Princeton Optronics ist auf Oberflächenlaser (Vertical Cavity Surface-Emitting Lasers/VCSEL) spezialisiert.

    Kaufpreis kann noch steigen

    Princeton Optronics hat seinen Sitz in Mercerville, New Jersey. Mit 37 Mitarbeitern gab es zuletzt rund 10 Mio. Dollar (9,4 Mio. Euro) Umsatz, das Unternehmen sei "profitabel", hieß es im März. Der Kaufpreis betrage zunächst einmal 53,3 Mio. Dollar (49,69 Mio. Euro) in bar. Je nachdem wie sich die Umsätze 2017 und 2018 entwickeln, kann der Kaufpreis auf bis zu 75 Mio. Dollar steigen. (APA, 4.7.2017)

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