Kurz setzt auf Van-der-Bellen-Spendenmasche

    3. Juli 2017, 14:25
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    Neuer ÖVP-Chef will mittels Online-Tool finanzielle Unterstützung generieren

    Wien – ÖVP-Chef Sebastian Kurz setzt beim Spendensammeln auf ein Online-Tool. Ähnlich wie Bundespräsident Alexander Van der Bellen, der im Wahlkampf beispielsweise zu Plakat-Patenschaften aufgerufen hat, sollen Unterstützer von Kurz Spendenpakete erwerben können.

    Unterstützer können dabei aus sechs verschiedenen Spendenpaketen wählen: mit zehn Euro 250 Infofolder finanzieren, mit 20 Euro 50 Unterstützerposter, mit 50 Euro eine Tankfüllung für die Freiwilligenteams von Kurz, mit 100 Euro zehn Großflächenplakate oder mit 500 Euro ein kleines Event unterstützen. Darüber hinaus kann auch ein individueller Betrag angeklickt werden.

    Auch in Sachen Transparenz wolle man die gleichen Transparenzstandards anlegen wie zuletzt Alexander Van der Bellen bei der Bundespräsidentenwahl, hieß es aus dem Wahlkampfteam. Jede eingegangene Online-Spende werde mit Namen und Betrag veröffentlicht – es sei denn, ein Spender schließe dies im Spendenprozess explizit aus. Die gespendeten Beiträge würden ausnahmslos und ausschließlich für die Bewegung verwendet. (APA, red, 3.7.2017)

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