Mission der chinesischen Schwerlastrakete "Langer Marsch 5" fehlgeschlagen

2. Juli 2017, 16:39
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Was genau mit der Rakete auf dem Weg ins All geschehen war, blieb vorerst unklar

Peking – China hat bei einem Start seiner neuen Schwerlastrakete "Langer Marsch 5" einen Fehlschlag einstecken müssen. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, hob die Rakete am Sonntag zwar vom Raumfahrtbahnhof in Wenchang auf der südchinesischen Insel Hainan ab. Auf dem Flug ins All, wo die Rakete einen Kommunikations-Satelliten absetzen sollte, sei es jedoch zu einer "Anomalie" gekommen.

Die Mission sei fehlgeschlagen, hieß es. Was genau mit der Rakete passiert war, blieb zunächst unklar. Eine Untersuchung wurde eingeleitet.

Ambitionierte Vorhaben

Für China ist die neue Schwerlastrakete, die erstmals im November erfolgreich gestartet war, eine wichtige Voraussetzung, um seine ambitionierten Ziele im All zu erreichen. So soll "Langer Marsch 5" ("LM-5") Module für die geplante Raumstation des Landes ins All bringen.

Sie spielt auch eine wichtige Rolle für geplante Flüge zum Mond und zum Mars. Experten vergleichen die Tragfähigkeit der Rakete mit der amerikanischen "Delta IV Heavy", der gegenwärtig leistungsfähigsten Rakete im US-Raumfahrtprogramm. (APA, red, 2.7.2017)

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