Grimme Online Award für Reportagen über Armut und Gebärdensprache

    2. Juli 2017, 14:58
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    Wichtigster deutscher Preis für hochwertige Online-Angebote vergeben

    Köln – Web-Reportagen über Armut und Gebärdensprache sind am Freitag in Köln mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet worden. Die Jury prämierte das Projekt "Die mit den Händen tanzt" vom Hessischen Rundfunk (HR) über die Dolmetscherin Laura Schwengber – sie übersetzt ganze Konzerte in Gebärdensprache.

    Ebenfalls ausgezeichnet wurde die Reportage "Was heißt schon arm?" von "Spiegel Online", die anhand verschiedener Protagonisten die herkömmliche Definition von Armut infrage stellt.

    Ein Preis ging auch an den Westdeutschen Rundfunk (WDR) für ein Projekt zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen, bei dem fast 1.000 Landtagskandidaten für kurze Web-Videos interviewt wurden – den "WDR-Kandidatencheck".

    Der undotierte Grimme Online Award gilt als wichtigster deutscher Preis für hochwertige Online-Angebote. Er wird seit 2001 verliehen. Nominiert waren in diesem Jahr 29 Projekte. (APA, 2.7.2017)

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