Rückruf für 33.000 VW-, Škoda- und Audi-Fahrzeuge in Österreich

2. Juli 2017, 13:34
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Software-Updates bei Bremsregelsystemen notwendig

Wien – Volkswagen ruft zahlreiche Autos zurück in die Werkstätten. Software-Updates bei Bremsregelsystemen sind notwendig – und zwar in Österreich bei 33.000 VW-, Škoda- und Audi-Fahrzeugen. Das bestätigte ein Sprecher der österreichischen VW-Tochter Porsche Holding Salzburg am Sonntag. Die Rückrufe laufen bereits, sagte der Unternehmensvertreter.

Die Stabilisierungsfunktion des Fahrzeugs über das Bremsregelsystem könne in fahrdynamischen "Grenzsituationen", wie zum Beispiel Übersteuern, Untersteuern oder Vollbremsungen, nicht mehr gegeben sein, berichtete die deutsche Fachzeitschrift "kfz-betrieb". In Deutschland trifft der Rückruf 385.000 Fahrzeuge.

"Thermomechanische Überlastung"

Ursache des Problems sei eine "thermomechanische Überlastung" im Steuergerät für das ABS (Antiblockiersystem) und ESP (Elektronisches Stabilitätsprogramm). In der Werkstatt werde die Software für das Steuergerät aktualisiert. Das Update für das Fahrzeug dauert je nach Reparaturumfang etwa eine halbe Stunde.

Von Audi sind A3-Modelle betroffen, wenn sie 2009 gebaut wurden. Bei VW sind die Modelle Caddy, Eos, Golf, Golf Plus, Jetta und Scirocco des Produktionszeitraums 20. Mai 2008 bis 28. August 2010 Teil der Rückrufaktion. Bei Škoda sind es der Octavia und der Superb, wenn sie zwischen 1. Juni 2008 und 1. Juni 2009 gebaut wurden. (APA, 2.7.2017)

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