Japan will Anteil an bemannter Station im Mond-Orbit

    30. Juni 2017, 16:57
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    Immer mehr Raumfahrtagenturen denken über den ISS-Orbit hinaus

    Tokio – Auch Japan denkt nun über den Erdorbit und die ISS hinaus: Wie die nationale Raumfahrtbehörde JAXA am Freitag mitteilte, will sich Japan an einer NASA-geführten Mission beteiligen, ab 2025 eine Raumstation in der Mondumlaufbahn zu bauen. Es ist das erste Mal, dass Japan damit kundtut, einen Astronauten weiter als zur ISS ins All zu schicken.

    Erreicht werden soll das Ziel gegen 2030 – und es wäre nur ein Zwischenziel. Tokio möchte sich über die Beteiligung ein Sprungbrett zum Mond sichern, wie eine JAXA-Sprecherin sagte. Zudem gelten die neuen Mondpläne als erster Schritt auf dem Weg zum Fernziel Mars.

    Zuletzt hatten bereits China und Indien, die regionalen Hauptkonkurrenten Japans, mit ambitionierten Raumfahrtprogrammen und Missionen von sich Reden gemacht. So war im November Chinas Shenzhou-11-Raumfähre mit zwei Astronauten zur Erde zurückgekehrt, nach der bisher längsten Allmission chinesischer Astronauten. Zudem will Peking gegen Ende des Jahrzehnts einen Mars-Rover zum Roten Planeten schicken. (APA, red, 30. 6. 2017)

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