Zwei Polizisten bei linker Chaosnacht in Athen verletzt

30. Juni 2017, 09:51
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Kundgebung der Polizeigewerkschaft gegen die Zustände in Hochburg der Autonomen-Szene nach Ausschreitungen in der Nacht abgesagt

Athen – Linksextremisten haben im Zentrum der griechischen Hauptstadt Athen randaliert. Eine Gruppe von Vermummten schleuderte in der Nacht auf Freitag in dem als Hochburg der Autonomen-Szene geltenden Stadtteil Exarchia Dutzende Brandflaschen und Steine auf Polizeibeamte, wie die Polizei mitteilte. Dabei seien zwei Polizisten leicht verletzt worden.

Auch mehrere Müllcontainer sowie ein Auto wurden angezündet. Im Stadtteil Exarchia kommt es immer wieder zu Ausschreitungen. Autonome, aber auch Drogenhändlerbanden haben dort seit Jahren die Oberhand. Die Post und mehrere Banken haben in den vergangenen Jahren ihre Filialen dort geschlossen. Aus Angst vor einer Eskalation wurde am Donnerstag eine Protestkundgebung der Polizeigewerkschaft gegen die Zustände in Exarchia verboten. Die Opposition warf der linken Regierung unter Alexis Tsipras vor, sie liebäugele mit den Autonomen und treffe deswegen keine Maßnahmen, damit wieder Recht und Ordnung in Exarchia einkehrten. (APA, 30.6.2017)

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