Salzburg trägt international ein neues Logo

29. Juni 2017, 16:31
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Um sich von Leipzig abzugrenzen, musste der Meister sein Klubwappen ändern

Salzburg – RB Salzburg muss zur neuen Europapokal-Saison sein Klubwappen ändern. Darauf hat die Uefa bestanden. Das bisherige Logo sei dem Wappen des erstmals für die Champions League qualifizierten deutschen Vizemeisters RB Leipzig zu ähnlich. Erstmals treten beide vom Red-Bull-Konzern unterstützten Teams im Europacup an.

Nur noch ein Bulle

Salzburg präsentierte das neue Logo und die neuen Trikots am Donnerstag. Künftig wird im Logo nur noch ein Bulle zu sehen sein. Zuvor waren wie bei Leipzig zwei Bullen abgebildet. Geschäftsführer Stephan Reiter hielt im Rückblick auf die von der Uefa erteilte Starterlaubnis fest: "Wir freuen uns, dass uns die Uefa in ihrer Entscheidung bestätigt hat, dass wir als FC Red Bull Salzburg einfach ein unabhängiger Verein sind."

Noch vor dem Startschuss in die nationalen Bewerbe wartet auf Salzburg das Hinspiel der zweiten Qualirunde zur Champions League. Am 11./12. Juli wird es aller Voraussicht nach gegen Maltas Champion Hibernians FC gehen. Danach warten englische Wochen mit der ersten Runde im ÖFB-Cup, dem Europacup-Rückspiel und dem Ligastart. Am 22. Juli gastiert Salzburg in Wolfsberg.

100-Millionen-Umsatzmarke

Finanziell steht der Verein gut da: Erstmals wird er die 100-Millionen-Euro-Umsatzmarke knacken. "Wir sind dabei, den Jahresabschluss zu machen. Man kann schon sagen, dass wir es geschafft haben, das wirtschaftlich erfolgreichste Jahr von Red Bull Salzburg zu haben", sagte Reiter. Salzburg hatte schon in der vergangenen Jahren deutlich höhere Umsätze als Restösterreich. Dreistellig wurden die Bullen jedoch noch nie. 2015/16 lag der Umsatz laut Angaben des Kreditschutzverbands von 1870 bei 60,7 Millionen Euro, ein Jahr davor waren es knapp mehr als 73 Millionen Euro.

National hatte Salzburg damit ohnedies bereits die Nase deutlich vorne. Rapid schrieb 2015/16 dank Europacup-Einnahmen und Transfererlöse 48,7 Millionen an, mit Respektabstand folgte die Austria (21,6 Millionen). (APA, red, 29.6.2017)

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