Neues CD-Labor für Regelung und Überwachung von Antriebssystemen

    28. Juni 2017, 15:05
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    Zu den Zielen gehört: Antriebsenergie sparen, Abgasausstoß senken und Haltbarkeit von Energiespeichern verbessern

    Wien – Schon jetzt müssen Autos permanent ohne Einfluss des Fahrers "Entscheidungen treffen", etwa bei Abgasnachbehandlung, Temperaturregelung oder der Anpassung der Betriebsstrategie in Elektro- und Hybridfahrzeugen. Gebraucht werden dafür intelligente Regelungsmethoden, die an einem neuen, am Mittwoch an der Technischen Universität Wien eröffneten Christian-Doppler-Labor erforscht werden.

    Mit innovativen Regelungsmethoden will der Leiter des "CD-Labors für innovative Regelung und Überwachung von Antriebssystemen", Christoph Hametner vom Institut für Mechanik und Mechatronik der TU Wien, "Antriebsenergie sparen, den Abgasausstoß senken und auch die Haltbarkeit von Batterien bzw. Brennstoffzellen in Elektroautos verbessern". Industriepartner des neuen Labors ist der steirische Motoren- und Antriebssystementwickler AVL List.

    Für die Realisierung ist die Vernetzung des Fahrzeugantriebs mit der Umgebung notwendig. Der Elektronik müssten intelligente Vorhersagen über den bevorstehenden Straßenabschnitt gelingen, also etwa ein Kurve, eine Bergauf- oder eine Bergabstrecke, damit sich das Verhalten des Antriebs optimal vorausplanen lässt. Dabei geht es Hametner nicht darum, ein bestimmtes Problem für ein bestimmtes Auto zu lösen, sondern "Methoden zu finden, mit denen man eine breite Palette an Aufgaben bewältigen kann".

    In CD-Labors kooperieren Wissenschafter mit Unternehmen im Bereich anwendungsorientierte Grundlagenforschung. Die Labors werden von der öffentlichen Hand und den beteiligten Firmen gemeinsam finanziert, wichtigster Fördergeber der Christian Doppler-Gesellschaft (CDG) ist das Wirtschaftsministerium. (APA, 28. 6. 2017)

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