Neue Regeln für Programmatic Advertising

29. Juni 2017, 07:00
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Österreich und Schweiz adaptieren ihren Code of Conduct für Programmatic Advertising nach deutschem Muster

Wien – Programmatic Advertising, also der vollautomatische und individualisierte Verkauf von Werbeflächen in Echtzeit, deckt in Deutschland 45 Prozent des digitalen Display-Werbemarktes. Mit dem Code of Conduct Programmatic Advertising hat der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) ein Regelwerk für den deutschen Werbemarkt geschaffen. Rund 60, teilweise international tätige, Unternehmen haben sich selbst dazu verpflichtet, die Regeln einzuhalten. Damit soll Transparenz, Qualität und Sicherheit am Markt gewährleistet werden.

Regelbuch für programmierte Onlinewerbung

Nach dem der Code of Conduct Programmatig Advertising in Deutschland so gut angenommen wurde, übernimmt nun auch Österreich und die Schweiz das Regelwerk. In Österreich ist dafür das Internet Advertising Bureau (iab) zuständig. Christoph Tagger (derStandard.at), Leiter der Arbeitsgruppe Programmatic des iab austria, sagt dazu: "Qualität und Transparenz im programmatischen Ökosystem sind in Wahrheit ein globales Anliegen. Deshalb freut mich besonders, dass wir hierzu einen weiteren Beitrag leisten können, indem wir den vom BVDW gelegten Grundstein auf eine breitere gemeinsame Basis stellen und in Zukunft auch partnerschaftlich weiterentwickeln."

In der Österreich-Sektion des iab (internet advertising bureau – Verein zur Förderung der Online Werbung) haben sich rund 130 führende Unternehmen der digitalen Wirtschaft organisiert. Sie setzen Maßstäbe für die digitale Kommunikation, unterstützen die werbetreibenden Unternehmen mit Expertise, sorgen für Transparenz und fördern den Nachwuchs. (red, 29.6.2017)

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