Juni 2017 wird wohl zweitwärmster der Messgeschichte

28. Juni 2017, 12:12
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An der Spitze bleibt der Juni 2003 – ZAMG aber noch nicht mit endgültiger Bilanz

Wien – Der Juni 2017 wird sich wohl auf Platz zwei der 251-jährigen Messgeschichte einreihen. Das sagte Klimatologe Alexander Orlik von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) am Mittwoch: "Unsere Einschätzung von letzter Woche hat sich bestätigt. Berücksichtigt man die Prognosen für die nächsten Tage, liegt der Juni 2017 um 3,4 Grad Celsius über dem vieljährigen Mittel."

"Er übertrifft damit den bisher zweitwärmsten Juni der Messgeschichte aus dem Jahr 1811, der 3,1 Grad über dem Mittel lag. An der Spitze bleibt der Juni 2003 mit 4,3 Grad über dem Mittel", erläuterte der Experte. Beachtlich waren im Juni 2017 auch die große Trockenheit und die zahlreichen Sonnenstunden. Hier zeichnen sich ebenfalls neue Extremwerte ab.

Allerdings: "Für eine genaue historische Einordnung muss man aber noch die teils großen Regenmengen der nächsten Tage abwarten. Eine erste Monatsbilanz ist daher besonders für Niederschlag und Sonnenscheindauer erst am Freitag am Vormittag sinnvoll", schränkte Orlik ein. (APA, 28.6.2017)

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    foto: apa/guenter r. artinger

    Heiß.

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