Achte Ausgabe von "Mini-Salzburg" startet am Mittwoch

27. Juni 2017, 16:27
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Salzburger Kinderstadt zählt 7000 Einwohner. Erwachsene brauchen für Kinderstadt Besuchervisum

Salzburg – Es gibt Restaurants, einen Eisladen, die Müllabfuhr arbeitet, das AMS vermittelt Stellen, und die Gebietskrankenkasse ist ebenso dabei wie die Arbeiterkammer und das Salzburg-Museum. Es gibt auch eine gewählte Stadtregierung und eine Zeitung. Bezahlt und verdient wird in der Währung Saletti.

Ab Mittwoch hat die Salzburger Kinderstadt "Mini-Salzburg" wieder für drei Wochen geöffnet. 2015 war Mini-Salzburg mit rund 7000 Einwohnen temporär die achtgrößte Stadt im Bundesland Salzburg. Rund 1100 Kinder und Jugendliche zwischen sieben und 14 waren pro Tag am Werk und füllten die 600 Arbeits- und Studienplätze.

High-Tech

Heuer findet die bereits achte Ausgabe des vom Jugendverein Spektrum alle zwei Jahre mithilfe von über 60 Partnerinstitutionen und -betrieben organisierten Projektes statt. Das Planspiel simuliert komplexe Prozesse einer Stadt und einer Gesellschaft und vermittelt politische Struktur- und Institutionszusammenhänge.

Der Ort, die Salzburger Eisarena, ist gleich geblieben. Aber gesellschaftliche Veränderungen und technologischer Fortschritt gehen an Mini-Salzburg nicht spurlos vorüber. Weiterentwickelt und vergrößert wurde der Bereich Technik und IT samt eigenem 3D-Drucker.

Kontrollen

Die einmalige Mitgliedschaft kostet fünf Euro, jeder weitere Tag drei Euro. Besuchervisa für Erwachsene gibt es beim Einwohneramt. Das Visum ist für eine halbe Stunde gültig. Die Kontrollen sind streng! (Thomas Neuhold, 27.6.2017)

  • Am Mittwoch wird der Stadtschlüssel an die neue Generation übergeben. Dazu gibt es Musik und viel Tamtam.
    foto: spektrum

    Am Mittwoch wird der Stadtschlüssel an die neue Generation übergeben. Dazu gibt es Musik und viel Tamtam.

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