Je zwei Kompakt-, System- und Spiegelreflexkameras getestet

    27. Juni 2017, 10:27
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    Spiegelreflex-Geräte sind größer und kosten mehr, liefern aber beste Ergebnisse

    Kompakt-, System oder Spiegelreflexkamera, Nikon, Canon oder Sony, Geschwindigkeit, Bildqualität oder Preis? Die Zeitschrift Computer Bild hat je zwei Kompakt-, System- und Spiegelreflexkameras getestet.

    Nikon gegen Canon

    Im Test der Spiegelreflexkameras heißt es Nikon gegen Canon. Die D5600 von Nikon (730 Euro) punktet mit hoher, detailreicher Bildqualität, schneller Reaktionszeit und langer Akkulaufzeit. Canons EOS 800 D (900 Euro) liegt nur ganz knapp dahinter. Auch hier stimmen die Qualität der Fotos und die Akkuleistung. Minuspunkt: Beide Kameras filmen nur in Full-HD und nicht in der höheren 4K-Auflösung.

    Die Bildqualität ist merklich schlechter

    Die Kompaktkameras sind etwas kleiner, leichter und günstiger als die Spiegelreflexkameras. Allerdings ist die Bildqualität merklich schlechter. Sowohl die Sony Cybershot HX350 (360 Euro) als auch die Panasonic Lumix FZ82 (320 Euro) schneiden im Test nur befriedigend ab. Die Einschaltdauer beträgt zwei Sekunden – etwas zu lang für einen Schnappschuss. Dafür punkten die Kompaktkameras mit ihren Zooms. Die Sony Cybershot hat einen 50-fach-Zoom, die Panasonic Lumix vergrößert sogar bis zu 60-fach.

    Panasonic Lumix GX 800

    Bei den kleinen Systemkameras steckt die Panasonic Lumix GX 800 (490 Euro) die etwas größere Konkurrentin, die Olympus PEN E-PL8 (600 Euro), in die Tasche. "Die Aufnahmen der Mini-Systemkamera sehen richtig gut aus. Da kann die größere Olympus nicht mithalten. Die Qualität ist bei wenig Licht schlechter", schreibt die Zeitung. (red, 27.6. 2017)

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      foto: canon
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