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11. Juli 2017, 13:56

Fränkische Städte: Glanzlichter mit Geschichte und hohem Erlebniswert

Als Zeichen ihrer Macht und ihres Führungsanspruches ließen die geistlichen und weltlichen Herrscher ihre Städte oftmals zu prächtigen Residenzen ausbauen. In den freien Reichsstädten waren es hingegen die reichen Patrizier, die durch ihre Bauten selbstbewussten Bürgersinn und den Drang nach Unabhängigkeit ausdrückten. Bis heute haben sich die historischen Stadtbilder vielerorts weitgehend erhalten, und so kommt es, dass Frankens Städtevielfalt in architektonischer wie auch kunsthistorischer Hinsicht kaum zu überbieten ist. Viele Städte bzw. Städtchen sind aufgrund ihrer Fülle von Sehenswürdigkeiten und Museen weit über Deutschlands Grenzen hinaus bekannt.

Die einstigen Residenzen Ansbach, Bayreuth, Erlangen, Kulmbach und Coburg zeigen sich mit ihren Prachtbauten von der besten Seite und lassen heute noch die Eleganz und den Prunk ihrer großen Glanzzeiten erahnen.

foto: ansbach tourismus
Johann-Sebastian-Bach-Platz, Ansbach

Ansbach gilt als die "Stadt des fränkischen Rokoko" schlechthin. Am berühmtesten Bauwerk der Stadt, der prachtvollen Markgräflichen Residenz, lässt sich der heitere Stil dieser Epoche wunderbar studieren. Lebendig wird das Zeitalter der Markgrafen von Ansbach bei den "Ansbacher Rokokospielen" jeweils im Juli. Dann beleben sich die Kulissen aus der Blütezeit der Stadt: Hofdamen und Edle flanieren im Hofgarten und inszenieren ein regelrechtes Schauspiel bei Musik und Feuerwerk.

Als Festspielstadt der Richard Wagner-Festspiele genießt Bayreuth Weltruf. Jedes Jahr im Juli und August trifft sich ein internationales Publikum zu den rund dreißig Aufführungen im Festspielhaus auf dem Grünen Hügel.

Rund 100 Jahre vor Richard Wagner schenkte die preußische Prinzessin Wilhelmine Bayreuth als Markgräfin zahlreiche Schlösser, Parkanlagen und das wunderbare Markgräfliche Opernhaus, das als schönstes Barocktheater Europas gilt und das von der UNESCO in die Liste der Welterbestätten aufgenommen wurde. Weitere bedeutende Sehenswürdigkeiten sind das Neue Schloss mit Hofgarten in der historischen Innenstadt und die Eremitage mit Altem Schloss, Orangerie und Sonnentempel, mit Grotten und Wasserspielen – eine Gartenkunstanlage von europäischem Rang.

foto: tourismus coburg
Veste Coburg

Der berühmteste Coburger ist ein 21-jähriger Prinz, der 1840 nach England ging, um dort Queen Victoria (1819-1901) zu ehelichen. Die Love-Story des 19. Jahrhunderts hielt 21 Jahre an und ist ein Beispiel dafür, wie das kleine Herzogtum Coburg mit dem großen Herzogshaus Weltgeschichte machte. Als herzogliche Residenz ab 1540 wandelt sich das mittelalterliche Stadtbild. Insbesondere Herzog Johann Casimir (1564-1633) setzte bauliche Akzente, die zum Beispiel mit dem Residenzschloss Ehrenburg heute noch das Bild der Stadt prägen.

Coburg war zu allen Zeiten Anziehungspunkt für Künstler und Persönlichkeiten des Geisteslebens, darunter Martin Luther, der hier 1530 während des Augsburger Reichstages auf der Veste Zuflucht gefunden hatte. Heute setzt das Internationale Sambafestival jedes Jahr im Juli einen lebensfrohen und farbenprächtigen Akzent im Coburger Veranstaltungskalender.


Musikalische Events

foto: bayreuth tourismus
Richard Wagner Festspielhaus

Auch für Musikliebhaber hängt in den Fränkischen Städten der Himmel voller Geigen. Ensembles von Weltruhm, großartige Festivals und neue musikalische Entdeckungen verzaubern jedes Jahr aufs Neue ihr Publikum. Konzerthäuser und Opern, große Sakralbauten und Residenzen, Spielstätten-Geheimtipps und Bühnen unter freiem Himmel verbinden sich in Frankens Städten zu einem einzigen großen und großartigen Klangkörper.

Richard-Wagner-Festspiele, Bayreuth: 25.07. – 28.08.2017
Schlossplatzfest, Coburg: 20.07. – 24.07.2017
Bachwoche, Ansbach: 28.07. – 06.08.2017

foto: frankentourismus/frs/hub

Franken kulinarisch

Es hat seinen besonderen Reiz, Franken von seiner gastlichsten Seite kennenzulernen. Eine genussvolle Entdeckungstour begeistert jeden Gast, frei nach dem Motto "Stadtkultur à la carte". Wenn Franken und seine Städte den Tisch decken, steht Genuss pur auf der Speisekarte. Denn die kulinarischen Traditionen sind groß: Mal zauberhaft leicht mit Fisch und Spargel, mal würzig mit Lamm, mal herzhaft oder verführerisch süß. Gekrönt von edlen Frankenweinen und zahlreichen regionalen Biersorten. Das alles genießt man in hervorragenden Restaurants oder gemütlichen Wirtschaften – oder bei geselligen Wein- und Bier-Festen, die ihresgleichen suchen.

Ansbach – eine Bratwurst mit Reinheitsgebot

foto: ansbach amt für kultur und tourismus
Die Ansbacher Bratwurst blickt auf ein älteres Reinheitsgebot als das bayerische Bier zurück.

Die Ansbacher sind stolz auf ihre Bratwurst – eine gut gewürzte und ordentlich große Vertreterin ihrer vielfältigen Artgenossen, die meist mit Sauerkraut serviert wird. Bereits im Jahr 1430 wurde die Ansbacher Bratwurst das erste Mal urkundlich erwähnt. Zu dieser Zeit wurden ihre Zutaten und die Verwendung des sogenannten "Bändeldarms" festgeschrieben – quasi ein Reinheitsgebot für die Bratwurst.

Damals wie heute hängt die Qualität der Wurst von der Konsistenz und der Zubereitung des "Gehäcks" – dem rohen Teig aus reinem Schweinefleisch – ab. Es darf nicht zu fein und vor allem nicht zu fett sein. Unverzichtbar ist auf jeden Fall das heimische Gewürz Majoran, das der Ansbacher Bratwurst ihren einmaligen Geschmack verleiht. Noch viel mehr erfährt man bei der Ansbacher Bratwurstführung, bei der auch verschiedene Zubereitungsarten wie das "Katzbrot" oder die "Schlotengeli" gekostet werden können. Natürlich kann man in Ansbach auch noch viele weitere Delikatessen genießen.

Event-Tipps
"ESSkapaden": kulinarische Wochen der Ansbacher Gastronomen, jährlich im Frühling
"Bratwurst und Bier von hier": 22.09. – 23.09.2017

franken tourismus

Bayreuth – Festspiele für den guten Geschmack

foto: liebesbier
Jedem sein Lieblingsbier – unter dem Motto bietet das Lokal Liebesbier außergewöhnliche Biere der Brauerei Maisel an – begleitet von Herzhaftem bis Süßem.

Essen, Trinken und Genießen gehören zu Bayreuth wie die Musik – und das wird sogar durch Genuss-Weltrekorde bestätigt.

Gemessen an der Einwohnerzahl gibt es in Bayreuth zum Beispiel die meisten Bäcker und Konditoren sowie die meisten Metzgereien der Welt. Dazu kommt der internationale Ruf als Bierstadt: 1623 nannte die Stadtchronik nicht weniger als 83 Braustätten. Heutzutage wird dieser Ruf durch das umfangreichste Biermuseum der Welt bekräftigt – und durch die Weißbierspezialitäten der Brauerei Maisel. Diese Biertradition kann man in Bayreuth nicht nur im Glas, sondern auch bei diversen Stadtführungen und Aktionen wie der Bierkutscher-Tour oder verschiedenen Bier-Seminaren erleben.

Event-Tipp
"Bayreuther Biertour": Tour durch die labyrinthartigen Felsenkeller, in denen früher das Bier gelagert wurde

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Coburg – ein Küsschen für Feinschmecker

Herzhaft und süß: Bei Spezialitäten wie der "Coburger Bratwurst" und den "Coburger Schmätzchen" hat man die köstliche Auswahl.

Eine echte Coburger Bratwurst zeichnet sich durch zwei Dinge aus. Zum einen durch ihre stattliche Länge und zum anderen durch ihren unvergleichlichen Geschmack – denn gebraten wird sie über Kiefernzapfen, was ihr ein herrliches Aroma verleiht.

Über die Länge der Coburger Bratwurst bestimmt der Legende nach das "Bratwurstmännla". Eigentlich ist dies der Heilige Mauritius, der als Stadtpatron in Form einer Statue auf dem Rathausdach thront. In der Hand hält er einen Feldherrnstab, und dessen Länge (31 Zentimeter) soll ausschlaggebend für die Länge der Coburger Bratwurst im Rohzustand sein.

Die zweite Coburger Spezialität ist die Erfindung eines Coburger Hofbäckers und gleichzeitig ein Geschenk an die Damenwelt. Denn mit den "Coburger Schmätzchen", kleinen Honiglebkuchen, konnte man der Dame seines Herzens ganz ungeniert ein Küsschen geben. Und wenn es besonders edel werden soll, verschenkt man einfach ein "Goldschmätzchen", bei dem die Schokoladenglasur der Lebkuchen von echtem Blattgold geziert wird.

Wie gern die Coburger schlemmen, zeigt alljährlich u.a. das Schlossplatzfest zwischen Ehrenburg, dem Landestheater Coburg und dem Hofgarten, wo zu dieser Gelegenheit eine einzige große Gourmetmeile entsteht.

Auf nach Franken – mit dem Flugzeug ab Wien

Mit Eurowings reisen Sie ab Wien günstig, schnell und komfortabel nach Franken. Bis zu zweimal täglich fliegt die zurzeit am stärksten wachsende Low Cost Airline in Europa den Albrecht Dürer Airport Nürnberg an. Während man mit dem Auto circa fünfeinhalb Stunden für die Strecke benötigt, bringt Sie der Eurowings Airbus in nur 70 Minuten in die größte Stadt Frankens.

foto: eurowings

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Fränkische Städte:
Alles über Frankens Städte – von Ansbach bis Würzburg

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* Preis pro Flugstrecke. Begrenzte Sitzplatzkontingente. Bei Aufgabe von Gepäck entstehen Zuschläge.