Istanbul: Pride-Teilnehmer versammeln sich trotz Verbots

    25. Juni 2017, 16:40
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    Türkische Behörden hatten Kundgebung untersagt

    Istanbul – Die Veranstalter der Istanbuler Gay-Pride-Parade haben trotz des Verbots der türkischen Behörden am Sonntagnachmittag mit ihrer Kundgebung begonnen. Die ersten Aktivisten versammelten sich auf dem zentralen Taksim-Platz, wie ein AFP-Reporter berichtete. Sie waren von einem großen Polizeiaufgebot umringt, mehrere Zufahrtsstraßen zu dem Platz waren abgesperrt.

    Die Istanbuler Provinzbehörde hatte die Gay-Pride-Parade verboten, weil die Demonstration für die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender und Intersexuellen (LGBTI) "die Sicherheit von Touristen und die öffentliche Ordnung" gefährde.

    Schon in den vergangenen zwei Jahren hatten die Behörden die Parade verboten. Die Veranstalter zeigten sich am Sonntag dennoch entschlossen: "Wir haben keine Angst, wir sind hier und wir werden auch hier bleiben", sagten sie. (APA, 25.6.2017)

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