Apple will mit iOS-Funktion das Autofahren sicherer machen

1. Juli 2017, 17:00
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iPhone erkennt automatisch, ob Nutzer gerade fährt und stellt keine Benachrichtigungen mehr durch

Apple erweitert bei iOS 11 den Nicht-Stören-Modus und stellt während einer Autofahrt künftig keine Nachrichten und Anrufe mehr durch. Das iPhone soll dabei automatisch erkennen, ob sich der Nutzer gerade in einem Auto befindet und passt dementsprechend die Benachrichtigungseinstellungen an. Der Bildschirm leuchtet während dieser Zeit nicht auf, um etwaige Ablenkung zu verhindern.

Nachrichten können "dringend" sein

In der zweiten Beta von iOS 11 ist die Funktion erstmals integriert. Nutzer haben die Möglichkeit eine automatische Nachricht festzulegen, wenn ihnen per Apple-Messenge iMessage geschrieben wird. Entscheidet der Sender, dass die eigene Nachricht "dringend" ist, wird diese trotz Nicht-Stören-Modus durchgestellt.

Klage gegen Apple in den USA

Die Funktion muss vom Nutzer selber aktiviert werden, sie ist nicht Standard. Der Modus lässt sich zudem auch während der Fahrt deaktivieren. Seit längerem hält Apple ein Patent an einer Nachrichten-Sperre während der Autofahrt. Nicht ganz ohne Grund, denn in den USA laufen bereits zwei Klagen gegen Apple. Eine Familie fordert etwa Zwangssperre während einer Fahrt – ihre Tochter kam ums Leben, weil sie während der Fahrt mittels FaceTime ein Videotelefonat geführt hatte. (red, 01.07.2017)

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    foto: apple
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