Trump hat keine Aufzeichnungen von Gesprächen mit Ex-FBI-Chef Comey

22. Juni 2017, 19:37
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US-Präsident hatte selbst Spekulationen befeuert, dass es von den Gesprächen Tonaufnahmen geben könnte

Washington – US-Präsident Donald Trump hat nach eigener Darstellung seine Gespräche mit dem inzwischen gefeuerten FBI-Chef James Comey nicht mitgeschnitten. "Ich habe solche Aufzeichnungen nicht gemacht und besitze auch keine", erklärte Trump am Donnerstag auf Twitter. Er wisse auch nicht, ob es Mitschnitte gebe.

Nach der überraschenden Entlassung Comeys hatte Trump selbst Spekulationen befeuert, dass es von den Gesprächen Tonaufnahmen geben könnte. Comey erklärte schließlich vor einem Kongressausschuss, in einer der Unterhaltungen habe ihn Trump dazu gedrängt, die Ermittlungen gegen dessen früheren Nationalen Sicherheitsberater Michael Flynn einzustellen. Trump hat diese Darstellung zurückgewiesen.

In den Ermittlungen des FBI, mehrerer Kongressausschüsse und eines Sonderermittlers geht es um den Verdacht, dass Russland die Präsidentenwahl 2016 beeinflusst haben könnte. Zudem wird untersucht, welche Verbindungen es zwischen Trumps Wahlkampfteam und Vertretern der Regierung in Moskau gab. Trump hat erklärt, es habe keine Geheimabsprachen gegeben. Auch Russland hat den Vorwurf der Wahlbeeinflussung zurückgewiesen. (Reuters, 22.6.2017)

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