Die einflussreichsten Gamer: PewDiePie nicht mehr auf Platz eins

22. Juni 2017, 13:30
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Hawaiianer Mark Fischbach stiehlt dem Schweden Kjellberg die Show

Das Magazin "Forbes" hat seine jährliche Hitparade der einflussreichsten Persönlichkeiten veröffentlicht. Eine kleine Überraschung gibt es bei den Gamern: An erster Stelle ist heuer nicht der Schwede Felix "PewDiePie" Kjellberg, sondern der Hawaiianer Mark Fischbach, besser bekannt als Markiplier.

Zu den weiteren Topplatzierten gehören der Kanadier Evan "VanossGaming" Fong, dessen Landsfrau Sonja "Omgitsfirefoxx" Reid und die Britin Lia Wolf aka Sssniperwolf.

PewDiePies schwarzes Jahr

In die Wertung einbezogen wurden die Reichweite auf Streaming-Kanälen wie Youtube und Twitch genauso wie Einnahmen und Werbedeals. Die top zehn Gamer allein sollen "Forbes" nach 228 Millionen Menschen mit ihren Beiträgen erreichen – soziale Medien inkludiert.

In der Begründung, warum Fischbach der einflussreichste aller Gamer war, nannte "Forbes" einerseits dessen enorme Reichweite mit sieben Milliarden Videoabrufen auf Youtube sowie dessen lukrativen Vertrag mit der Agentur William Morris Endeavor. Andererseits hat er seine Topplatzierung dem Umstand zu verdanken, dass PewDiePie sein bislang schwierigstes Jahr hinter sich bringen musste. Nach umstrittenen Videos flog der Schwede aus Youtube Red heraus, verlor seinen Vertrag mit Disney bzw. dem Netzwerkpartner Maker Studios und ist nicht mehr Teil des einkommenträchtigsten Youtube-Werbenetzwerks Google Preferred.

markiplier

Umstrittener achter Platz

Interessant ist auch die Nennung des Briten Tom Cassell alias TheSyndicateProject. 2014 war er der erste Spieler, der auf Twitch eine Million Follower erreichte. Mittlerweile zählt er mehr als zehn Millionen Abonnenten auf Youtube. In die Schlagzeilen geriet Cassell in den vergangenen Jahren allerdings nicht ob seiner großen Gefolgsschaft, sondern durch Betrugsvorwürfe rund um die Wettplattform CSGO Lotto. Cassell warb mit getürkten Wetten zusammen mit Partner Trevor "TmarTn" Martin für die Seite, ohne offenzulegen, dass sie an dem Unternehmen beteiligt sind. (red, 22.6.2017)

Quelle

Forbes

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    screenshot: youtube/markiplier
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