DER STANDARD startet derStandard.de

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24. Juli 2017, 12:02


Liebe Leserinnen und Leser,

wir dürfen Ihnen heute derStandard.de vorstellen, eine Website für modernen Qualitätsjournalismus, speziell für deutsche Userinnen und User. Mit unserer Tageszeitung und unserer Website derStandard.at stehen wir in Österreich für unbeugsamen, unabhängigen Qualitätsjournalismus und eine starke öffentliche Community, über 140 RedakteurInnen und Community-ManagerInnen arbeiten hart daran. Genau das ist das Fundament, auf dem wir derStandard.de aufbauen.

foto: der standard
Oscar Bronner gründete DER STANDARD 1988.

Warum nun dieses Produkt für den deutschen Markt? In den vergangenen Jahren und Jahrzehnten haben sich DER STANDARD und derStandard.at eine starke Position auf dem österreichischen Medienmarkt erarbeitet. Die Online-Nutzung steigt kontinuierlich, die Leserzahlen der Zeitung sind stabil. Doch die entscheidenden Themen unserer Zeit sind internationale. Gerade der Medienmarkt ist durch das Internet global geworden. Im Wettbewerb um die Aufmerksamkeit unserer Leserinnen und Leser stehen wir nicht nur mit österreichischen Angeboten, sondern auch mit internationalen. Selbst Konzerne wie Facebook sind nun Teil unseres Marktumfeldes.

derStandard.de ist unsere Antwort auf diese Veränderungen.

derStandard.de ist kein normales Medium, im Gegenteil: Wir haben den Rückkanal verinnerlicht. Wir sehen Sie, liebe Userinnen und User, auf Augenhöhe. Wir laden Sie ein, mitzumachen und sich aktiv zu beteiligen und am Prozess der Bildung der öffentlichen Meinung teilzunehmen. Kommentieren Sie nicht nur unter den Artikeln, sondern schreiben Sie selbst Kommentare und Blogs. Alle Informationen, wie Sie bei uns veröffentlichen können, haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Nun könnte man fragen: Warum machen die das? Gerade in einer Zeit, in der deutsche Medien ihre Kommentarspalten im Internet eher abdrehen, als sie zu stärken? Die Antwort ist einfach: Wir können nicht anders. Es liegt in unserer DNA.

DER STANDARD wurde 1988 von Oscar Bronner als liberale Qualitätszeitung gegründet, in einem konservativen Österreich, dem es an unabhängigem Journalismus und Öffentlichkeit für kritische Stimmen mangelte. Als Vorbild diente die "New York Times". Seit damals arbeiten wir hart daran, durch gründliche und umfassende Berichterstattung aufzuklären und offene Debatten zu führen – durch Journalismus, der ohne Einfluss von Parteien, Institutionen und Interessengruppen stattfindet.

1995, in dem Jahr, in dem Österreich der Europäischen Union beitrat, wurde derStandard.at gegründet – als erste deutschsprachige Tageszeitung im Internet. Seither zeigen wir, wie unabhängiger Journalismus online aussehen kann. Wir haben eine Plattform geschaffen, um Diskurs zu ermöglichen. Heute gibt es auf derStandard.at etwa 30.000 Postings pro Tag, damit organisieren wir die größte Community eines Verlagshauses im gesamten deutschsprachigen Raum.

foto: der standard
Für derStandard.de wurde eine komplett neue Website programmiert. Das Portal hat für uns Laborcharakter.

Nun starten wir also derStandard.de. Es steht Spannendes bevor: Deutschland wählt Ende September einen neuen Bundestag, Großbritannien und die EU verhandeln den Brexit, fast täglich werden neue Skandale um Donald Trump publik und auch die Einflussnahme Wladimir Putins muss unermüdlich beleuchtet werden. Wir werden zu all diesen und vielen Themen mehr umfassend recherchieren und berichten. Und wir geben Ihnen die Möglichkeit, sich einzubringen.

Wie Sie vielleicht bemerkt haben, trägt diese erste Version von derStandard.de das Label "Concept" – als Symbol für den Laborcharakter, den derStandard.de für uns hat. Wir starten nämlich nicht nur mit einem neuen Produkt, sondern auch in neuer Verpackung: Die Website wurde komplett neu gestaltet und wird in den kommenden Wochen und Monaten laufend verbessert und um Features erweitert.

Zum Abschluss haben wir zwei Bitten an Sie: Wenn Ihnen unsere Art gefällt, Journalismus zu machen, empfehlen Sie uns doch in Ihrem Bekanntenkreis. Und posten Sie Anregungen und Verbesserungsvorschläge gerne im Forum unter diesem Artikel oder schreiben Sie uns an feedback@derStandard.de.

Das Team von DER STANDARD