Kolumbianische Guerilla entführte zwei niederländische Journalisten

22. Juni 2017, 05:43
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Die Journalisten waren im Grenzgebiet zu Venezuela entführt worden

Bogota – Zwei in Kolumbien entführte niederländische Journalisten sind in den Händen der linken ELN-Guerilla. Die "nationale Befreiungsarmee" teilte am Mittwoch (Ortszeit) mit, dass die Journalisten "sicherheitshalber" festgenommen worden seien, berichtete die Zeitung "El Espectador". Man müsse prüfen, was sie in der Zone zu suchen hätten.

Es liefen aber schon Bemühungen zur Freilassung – daran sei unter anderem die katholische Kirche beteiligt, hieß es.

Die Journalisten waren im Grenzgebiet zu Venezuela entführt worden. Die ELN finanziert sich auch über Lösegeld bei Entführungen. Anders als mit der größeren FARC-Guerilla konnte die Regierung von Präsident und Friedensnobelpreisträger Juan Manuel Santos mit der marxistischen ELN noch keinen Waffenstillstand erreichen. Die Journalisten recherchierten in der Konfliktregion über die leibliche Mutter einer Kolumbianerin, die von einem holländischen Paar adoptiert worden war. (APA, 22.6.2017)

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