Behörden: Russische Hacker griffen Wahlsysteme in 21 US-Staaten an

21. Juni 2017, 17:47
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Keine Hinweise darauf, dass die Wahlergebnisse manipuliert wurden

Washington/Moskau – Russische Hacker haben dem US-Heimatschutzministerium zufolge während der Präsidentenwahl 2016 die Systeme von 21 Bundesstaaten angegriffen. Es gebe aber keine Hinweise darauf, dass die Wahlergebnisse manipuliert worden seien, sagte die bei der Behörde für die Computersicherheit zuständige Mitarbeiterin Jeanette Manfra am Mittwoch vor dem Geheimdienstausschuss des Senats.

Moskau weist vorwürfe zurück

Sie weigerte sich allerdings unter Berufung auf Vertraulichkeitsvereinbarungen, die Namen der betroffenen Bundesstaaten zu nennen. Das Ministerium hat erklärt, etwa 20 der 50 Bundesstaaten seien angegriffen worden. In Medienberichten war dagegen zuletzt von höheren Zahlen die Rede.

Die Bundesstaaten Arizona und Illinois haben Cyberangriffe auf die Systeme für die Wählerregistrierung eingeräumt. Die USA machen russische Hacker für die Angriffe verantwortlich, die russische Regierung weist das zurück.

Ermittlungen auf mehreren Ebenen

Das FBI, mehrere Kongressausschüsse und ein Sonderermittler klären derzeit, ob Russland die US-Präsidentenwahl im vergangenen Jahr zugunsten Donald Trumps beeinflusste und ob es geheime Absprachen zwischen seinem Wahlkampfteam und der Regierung in Moskau gab. Sowohl Trump als auch Russland haben die Vorwürfe zurückgewiesen. (Reuters, 21.6.2017)

  • Bei der Präsidentenwahl in den USA wurden die Wahlsysteme von 21 Bundesstaaten von Hackern angegriffen.
    foto: reuters/eric thayer

    Bei der Präsidentenwahl in den USA wurden die Wahlsysteme von 21 Bundesstaaten von Hackern angegriffen.

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