NHL-Star droht Karriereende

21. Juni 2017, 17:04
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Marian Hossa, dreifacher Stanley-Cup-Sieger mit Chicago, kämpft mit einer schweren Hautkrankheit

Chicago – Marian Hossa droht das Ende seiner illustren Karriere. Dem Stürmer der Chicago Blackhawks, der mit seinem Team drei Mal den Stanley Cup in der NHL gewonnen hat, fällt wegen einer Hautkrankheit für die gesamte nächste Saison aus. Der 38-Jährige leidet einem Medienbericht zufolge an einer schweren Allergie-Reaktion auf seine Ausrüstung und muss daher seit Jahren starke Medikamente nehmen. Hossa, der 1.514 Spiele in der stärksten Eishockey-Liga der Welt absolviert hat, muss sich regelmäßig Bluttests unterziehen.

Aufgrund der schweren Nebenwirkugen der Medikamente, sei es ihm nicht möglich, die kommende Spielzeit zu bestreiten, gab der Slowake Hossa am Mittwoch bekannt: "Obwohl ich enttäuscht bin, dass ich nicht spielen kann, muss ich die Ernsthaftigkeit meiner Erkrankung und die Auswirkungen ihrer Behandlung auf mein Leben anerkennen." Darüber hinaus dankte er den Blackhawks für ihre Unterstützung. Der Teamarzt des Klubs unterstützte die Entscheidung des Spielers zugunsten seiner Gesundheit.

Stan Bowman, General Manager der Blackhawks, sagte: "Seine Teamkollegen und Trainer wissen, dass er gegen heftige körperliche Probleme gekämpft hat." Hossa habe sich nie beschwert und für Matches immer zur Verfügung gestanden.

In der letzten Saison schoss der Stürmer, dessen Vertrag in Chicago noch vier Jahre lang läuft, 26 Tore. Nicht zuletzt seine starken Auftritte verhalfen den Blackhawks zur besten Bilanz der Western Conference. In den Playoffs unterlag das Team dann allerdings in der ersten Runde dem späteren Finalisten Nashville glatt. Insgesamt hat Hossa, der als sogenannter Two-way forward, auch für Defensivarbeit zuständig ist, 525 Goals auf seinem Konto und wurde fünf Mal zum All Star gekürt. (red, 21.6.2017)

  • Marian Hossa (rechts) wird nach einem Tor gegen Pittsburgh von Mannschaftskollegen beglückwünscht.
    foto: reuters/usa today sports

    Marian Hossa (rechts) wird nach einem Tor gegen Pittsburgh von Mannschaftskollegen beglückwünscht.

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