Nach Leak: Studio zahlte "Orange Is the New Black"-Erpresser

    21. Juni 2017, 11:04
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    Hacker hatten etwa 50.000 US-Dollar gefordert

    Knapp zwei Monate nachdem Hacker unveröffentlichte Folgen der Netflix-Serie "Orange is the New Black" online gestellt haben, sind erste Details zu dem Datenraub bekannt geworden. Die Hacker der Gruppe "The Dark Overlord" hätten sich bereits Weihnachten vergangenen Jahres Zugang zu den Servern der Firma Larson Studios verschafft, sagten Mitarbeiter dem US-Magazin "Variety".

    50.000 Dollar in Bitcoins

    Demnach forderten die Hacker etwa 50.000 US-Dollar (44.800 Euro) in der Cyber-Währung Bitcoins und drohten, unveröffentlichte Folgen der fünften Staffel von "Orange is the New Black" online zu stellen. Die Firma, die für viele US-Sender die Nachbearbeitung von Serien übernimmt, stellte den Hack noch an Weihnachten fest.

    Das Studio schaltete das FBI und private Sicherheitsexperten ein und entschied sich dem Bericht zufolge im Februar, die Forderung zu erfüllen. "Unsere Kunden vertrauten darauf, dass wir ihr geistiges Eigentum beschützen, und der beste Weg, das mit diesen Leuten zu tun, war sie zu bezahlen", sagte Studio-Chef Rick Larson.

    Weitere Unternehmen erpresst

    Ende März habe sich dann das FBI gemeldet und mitgeteilt, dass die Hacker nun weitere Unternehmen in Hollywood erpressen würden. Ende April stellten die Hacker zehn Folgen von "Orange is the New Black" ins Internet. Medienberichten zufolge hatte sich Netflix geweigert, auf die Forderungen der Erpresser einzugehen. Der Streamingdienst und US-Behörden wollten sich gegenüber "Variety" nicht zu den Geschehnissen äußern. (APA, 21.6.2017)

    • Hacker drohten unveröffentlichte Folgen von "Orange Is The New Black" zu leaken.
      foto: apa/afp/christophe archambault

      Hacker drohten unveröffentlichte Folgen von "Orange Is The New Black" zu leaken.

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