Trump: Chinas Hilfsversuche im Nordkorea-Konflikt fehlgeschlagen

21. Juni 2017, 07:12
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US-Präsident verschärft Ton nach Tod eines erst kürzlich von Nordkorea freigelassenen US-Studenten weiter

Pjöngjang/Washington – US-Präsident Donald Trump hat Chinas Versuche als fehlgeschlagen bezeichnet, Nordkorea zu einem Einlenken im Atom-Konflikt zu bewegen. Er begrüße zwar die Bemühungen Chinas für eine diplomatische Lösung, es habe aber nicht funktioniert, erklärte Trump am Dienstag über Twitter.

Es war zunächst unklar, ob Trumps Äußerungen einen Kurswechsel bedeuten. Er verschärfte aber damit den Ton nach dem Tod eines erst kürzlich von Nordkorea freigelassenen US-Studenten weiter. Zudem erhöhte er den Druck auf China, Nordkorea doch noch zur Aufgabe seines Atom- und Raketenprogramm zu veranlassen. Die USA dürften nun China zur Kooperation für eine weitere Verschärfung der Sanktionen gegen Nordkorea drängen.

Der Tod des aus nordkoreanischer Haft entlassenen US-Studenten Otto Warmbier hatte zuletzt zu zusätzlichen Spannungen geführt. Trump machte "das brutale Regime" in Nordkorea für die schweren Hirnschäden verantwortlich, an denen Warmbier starb. Die Familie des Studenten kündigte nun an, auf eine Autopsie zu verzichten, die Hinweise auf die Ursache der Hirnschäden liefern könnte. Ein Grund dafür nannte sie nicht. Der 22-Jährige war knapp eine Woche nach seiner Freilassung aus einer 17-monatigen Haft in Nordkorea am Montag in einem Krankenhaus gestorben. (21.6.2018, APA, Reuters)

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