US-Konzerne und Banken ringen um Ratings für IT-Sicherheit

20. Juni 2017, 19:37
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Allgemeingültige Standards für die Bewertung der IT-Sicherheit sollen etabliert werden

In der US-Wirtschaft wachsen die Bemühungen, allgemeingültige Standards für die Bewertung der IT-Sicherheit bei Unternehmen zu etablieren. Zu diesem Zweck haben sich mehr als zwei Dutzend Branchengrößen und Banken zu einer Initiative zusammengeschlossen. Ziel sei es, die Einstufung von Cybergefahren nachvollziehen zu können, teilte die US-Handelskammer mit. Angeschlossen hätten sich Banken wie JPMorgan, Goldman Sachs, Morgan Stanley sowie Konzerne wie Starbucks und Home Depot.

Prüfsiegel-Wirrwarr soll beseitigt werden

Zuletzt waren immer mehr Start-up-Unternehmen wie BitSight Technologies, RiskRecon und SecurityScorecard entstanden, die große Mengen an Daten sammeln, um die Cyber-Sicherheit von Unternehmen auf den Prüfstand zu stellen. Viele Unternehmen klagen, die Ratings seien nicht transparent genug.

Insbesondere die Finanzbranche ist wegen des Ausmaßes der transferierten Geldbeträge und der sensiblen Daten sehr anfällig für Cyber-Verbrechen und Hacker-Attacken. Ein besseres der Verständnis der Ratings könnte etwa Banken dabei helfen, eigene Standards für IT-Sicherheit festzulegen. (APA, 20.06.2017)

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