Toshiba kurz vor Entscheidung über Käufer von Chipsparte

    20. Juni 2017, 15:39
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    Kaufinteresse von Konsortium japanischer, südkoreanischer und amerikanischer Unternehmen und Fonds

    Der angeschlagene Technologiekonzern Toshiba setzt beim Verkauf seiner florierenden Chipsparte einem Rundfunkbericht zufolge auf ein Konsortium japanischer, südkoreanischer und amerikanischer Unternehmen und Fonds. Toshiba sei in der letzten Phase vor der Entscheidung über den bevorzugten Bieter, meldete der Sender NHK am Dienstag.

    16 Milliarden Euro geplant

    Mit der Angelegenheit vertraute Personen sagten der Nachrichtenagentur Reuters, zu dem Zusammenschluss gehörten Innovation Network Corp of Japan, die Development Bank of Japan und der US-Finanzinvestor Bain Capital. Zur Finanzierung des Deals seien auch der südkoreanische Toshiba-Rivale SK Hynix und die Mitsubishi UFJ Financial Group beteiligt.

    Toshiba war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Das japanische Unternehmen will durch den Verkauf seiner Chipsparte umgerechnet gut 16 Mrd. Euro einnehmen. Die Japaner wollen den Deal so schnell wie möglich über die Bühne bringen, um sich mit dem Erlös nach der Insolvenz der US-Kraftwerkstochter Westinghouse neu aufzustellen. (Reuters/APA, 20.6.2017)

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