Mortier-Award geht an Markus Hinterhäuser

20. Juni 2017, 15:28
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Der Intendant der Salzburger Festspiele sei ein geistesblitzenden Träumer, der fest an die humane, verrückende Kraft der Künste glaube

Graz – Im Rahmen des Regie- und Bühnenbildwettbewerbs Ring Award wird am 24. Juni zum zweiten Mal in Graz der Mortier-Award verliehen. Preisträger dieser Auszeichnung ist heuer der Intendant der Salzburger Festspiele, Markus Hinterhäuser. Die Jury würdigte Hinterhäuser als "geistesblitzenden Träumer, der fest an die humane, verrückende Kraft der Künste glaubt".

Der Preis wurde 2014 zum ersten Mal verliehen, und zwar posthum an seinen Namensgeber, Gerard Mortier. Markus Hinterhäuser wurde 1958 in La Spezia, Italien, geboren. Er studierte Klavier in Wien und Salzburg. Als Pianist trat Markus Hinterhäuser sowohl solistisch als auch in Kammerkonzerten auf. Hinterhäuser war Mitbegründer und künstlerischer Leiter (gemeinsam mit Tomas Zierhofer-Kin) der Veranstaltungsreihe Zeitfluss, die von 1993 bis 2001 im Rahmen der Salzburger Festspiele stattfand.

Von 2006 bis 2010 verantwortete Markus Hinterhäuser das Konzertprogramm der Salzburger Festspiele, die er als Intendant 2016 – nach einem kurzen Zwischenspiel 2011 – übernahm. Davor leitete er von 2014 bis 2016 als Intendant die Wiener Festwochen. (APA, 20.6.2017)

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