Minibar: Tschopperlwossa mit Tomate

Kolumne28. Juni 2017, 16:54
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Erwin Gegenbauer braut nicht nur Essig, sondern auch fermentierten Tomatensaft

Die österreichische Bezeichnung "Tschopperl" beschreibt einerseits ein kleines, hilfloses Kind. Andererseits verwendet man das Wort auch, um jemanden als Idioten zu beschimpfen. Weder das eine noch das andere hatte Essigmacher Erwin Gegenbauer im Sinn, als er das "Tschopperlwossa" erfand. Nicht selten wird diese Bezeichnung alkoholfreien Getränken zugeschrieben, deren Konsument noch mit dem Auto fahren muss, am nächsten Tag früh im Büro sein soll oder einfach keine Lust auf Kontrollverlust hat.

Zum Glück gibt es immer mehr Sommeliers und Restaurantbesitzer, die erkannt haben, dass man Getränkebegleitungen auch ohne Wein gestalten kann. Die neueste Sorte von Gegenbauers "Tschopperlwossa" mit Tomate unterstreicht einmal mehr die Bandbreite alkoholfreier Speisenbegleiter.

Dem kalt gepressten Tomatensaft werden Milchsäure- und Essigbakterien zugesetzt. Der fermentierte Saft wird in Glasballons gelagert, bevor er, beispielsweise zu gegrillten Meeresfrüchten, serviert wird. Mit Eiswürfel und ein paar Basilikumblättern ist er auch ein perfekter Aperitif – nicht nur für Tschopperln. (Alex Stranig, RONDO, 28.6.2017)

  • "Tschopperlwossa Tomate",  um 3,50 Euro bei Gegenbauer  am Naschmarkt
    foto: hersteller

    "Tschopperlwossa Tomate", um 3,50 Euro bei Gegenbauer am Naschmarkt

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