... nachgefragt bei Gabriele Zuna-Kratky

Kolumne27. Juli 2017, 15:52
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Michael Hausenblas fragt die Direktorin des Technischen Museums Wien nach der Robbe Paro

"Auf dem Foto bin ich mit der Robbe Paro zu sehen, die vom Japaner Takanori Shibata für demente Menschen, Wachkoma-, Dialysepatienten etc. entwickelt wurde. Paro wird auch bei uns bereits in Krankenhäusern mit großem Erfolg eingesetzt. Wir haben davon zwei Stück im Museum, eines davon ist ausgestellt, das andere kommt bei Workshops und Führungen zum Einsatz.

Paro ist ein kuscheliges Pendant zu dem Roboterhund Aibo, den Sony entwickelt hat. Die Robbe kostet zwar 4000 Euro, dafür kann sie auch einiges. In ihrem Inneren befinden sich mehrere Motoren, ferner ist Paro fähig, zu lernen und sich Verhaltensmuster zu merken.

Wenn man lieb zu ihr ist, fiept sie und kuschelt sich zu einem. Zwickt man sie, wird sie ungehalten und quietscht. Kein Roboter kann menschliche Wärme ersetzen, doch wo ein Mensch fehlt, kann der TLC-Faktor (Tender Loving Care) von Paro sicherlich aushelfen." (Michael Hausenblas, RONDO, 27.7.2017)

Gabriele Zuna-Kratky ist seit dem Jahr 2000 Direktorin des Technischen Museums in Wien.

  • Gabriele Zuna-Kratky: "Wenn man lieb zu der Robbe Paro ist, fiept sie und kuschelt sich zu einem. Zwickt man sie, wird sie ungehalten und quietscht."
    foto: nathan murrell

    Gabriele Zuna-Kratky: "Wenn man lieb zu der Robbe Paro ist, fiept sie und kuschelt sich zu einem. Zwickt man sie, wird sie ungehalten und quietscht."

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