Wiens Baustellensommer: Geduld auf der Tangente

    20. Juni 2017, 12:32
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    Generalsanierung von Tunneln in Stadlau und Hirschstetten – Baustellen im Knoten Inzersdorf und Praterbrücke abgeschlossen

    Wien – Autofahrer, die regelmäßig auf der Wiener Südosttangente (A23) unterwegs sind, brauchen in diesem Sommer noch viel Geduld, vor allem im Norden. Aufgrund der Generalsanierung der Tunnel in Stadlau und Hirschstetten wird es ab 10. Juli Fahrspursperren geben, gab die Asfinag am Dienstag bekannt. Dafür ist die Sanierung des Knoten Inzersdorf am Mittwoch abgeschlossen.

    Die Arbeiten im Norden sollen im August fertig werden, deshalb werde nun mit Hochdruck daran gearbeitet, sagte Gernot Brandtner, Geschäftsführer der Asfinag Bau Management GmbH. In jeder Fahrtrichtung wird aus diesem Grund von 10. Juli bis 3. September eine Spur gesperrt. Die Herausforderung sei in diesem Streckenabschnitt, dass es sehr wenig Platz gebe. "Wir haben in diesem drei Kilometer langen Bereich keine Möglichkeit, nach links oder rechts auszuweichen", sagte Brandtner.

    Die Asfinag informiert deshalb zeitgerecht die 90.000 Autofahrer, die dort täglich vorbeifahren, über die Sperre und rät in dieser Zeit zur Umfahrung über die Nordautobahn (A5) bis zum Knoten Eibesbrunn, weiter über die Wiener Außenring-Schnellstraße (S1) bis zum Knoten Korneuburg-West und dort über die Donauuferautobahn (A22) Richtung Wien bis zum Knoten Kaisermühlen. Weiterer Wermutstropfen: Von 8. bis 16. August wird zusätzlich die Abfahrt Stadlau/Genochplatz gesperrt.

    Inzersdorf wird abgeschlossen

    Dafür werden am Mittwoch die Arbeiten am Knoten Inzersdorf nach zwei Jahren abgeschlossen und der Abschnitt wieder freigegeben. 30 Millionen Euro wurden dafür investiert. Ende August folgt dann die Fertigstellung der Sanierung der Praterbrücke, mit täglich 200.000 Fahrzeugen die am stärksten befahrene Autobahnbrücke Österreichs. Hier wurden 52 Millionen Euro investiert. Noch bis August 2018 dauern die Arbeiten am Neubau der Hochstraße Inzersdorf, die dann über einen durchgängigen Pannenstreifen, Sicherheitseinrichtungen sowie eine fünf Meter hohe Lärmschutzwand verfügt. Dafür müssen 131 Millionen Euro investiert werden.

    "Uns ist bewusst, dass die vergangenen Jahre für die Tangenten-Nutzer oftmals mühsam waren", betonte Brandtner. "Wir sind mit dem Projekt 'Tangente neu' sehr gut im Zeitplan." Von Sommer 2018 bis Frühjahr 2019 wird die Asfinag keine Großbaustellen auf der Tangente einrichten. Im Frühjahr 2019 beginnen dann die Generalerneuerung der Hochstraße St. Marx und die Instandsetzung des Knoten Kaisermühlen. (APA, 20.6.2017)

    • In Wien werden einige Straßenzüge hergerichtet.
      foto: apa/asfinag

      In Wien werden einige Straßenzüge hergerichtet.

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      grafik: apa
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