APA erwirtschaftete 2016 Umsatz von 75,94 Millionen Euro

19. Juni 2017, 15:23
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Nachrichtenagentur wuchs 2016 um 2,3 Prozent – Pig will Innovationsoffensive fortführen

Wien – Die APA-Gruppe hat im Jahr 2016 einen Gesamtumsatz von 75,94 Mio. Euro erzielt, das ist gegenüber 2015 (74,26 Millionen) ein Plus von 2,3 Prozent. Dies geht aus dem Jahresabschluss hervor, der am Montag in der Generalversammlung vorgestellt wurde. Das Konzernergebnis (EGT) lag mit 3,23 Mio. Euro um rund 824.000 Euro über 2015, das operative Ergebnis (EBIT) stieg von 2,97 Mio. auf 3,63 Mio. Euro.

APA-CEO Clemens Pig bezeichnete diese Kennzahlen als "erfreuliches Ergebnis". Er präsentierte überdies den aktuellen Geschäftsbericht. Er erschien erstmals in digitaler Form und kann unter apa.at/report-2016 eingesehen werden.

2016 hatte der APA einen personellen Wechsel an der Unternehmensspitze beschert. Pig ist seit 1. Juli 2016 Vorsitzender der Geschäftsführung und geschäftsführendes Vorstandsmitglied. Karin Thiller ist zweite Konzerngeschäftsführerin. Das Geschäftsjahr geprägt hat unter anderem die Gründung des APA-medialab zur Bündelung und Beschleunigung von Medieninnovationen; mit der Austria Videoplattform wurde ein Marktplatz für den Videoaustausch von und für Medienunternehmen geschaffen; das Format Video wurde in den APA-Basisdienst integriert und die Produktion der Live-Video-Schiene stark ausgebaut. Zudem stand die Weiterentwicklung des digitalen Zeitungsstandes Austria-Kiosk 2016 auf der Agenda. Und die umfassende Neustrukturierung der Verkaufs- und Produktmanagement-Einheiten wurde im ersten Quartal 2017 planmäßig abgeschlossen.

In Richtung "News-Tech-Agency"

Strategisch will die APA 2017 den eingeschlagenen Weg in Richtung "News-Tech-Agency" konsequent weiter verfolgen. "Ziel ist es, unsere Rolle als führender Mediendienstleister im Bereich Content und Technologie weiterzuentwickeln und uns als Komplettanbieter für die Produktion und Distribution von Online-Medien zu positionieren", erklärte Pig in einer Aussendung. Lösungen wie eine "Trusted-Content-Plattform" zur Einordnung von Quellen aus Web und Social Networks, Live-Formate oder Themen wie Automated Journalism stünden hier auf der Roadmap. Im Sommer startet zudem die Errichtung des neuen Schulungs- und Pressezentrums in der APA, das noch in diesem Jahr eröffnet wird.

"Sehr zufrieden mit dem Geschäftsverlauf der APA-Unternehmensgruppe" zeigten sich auch Hermann Petz, Vorstandsvorsitzender der APA und der Moser Holding, sowie Alexander Wrabetz, APA-Aufsichtsratsvorsitzender und ORF-Generaldirektor. "Als unabhängige Genossenschaft der österreichischen Medien ist die APA die optimale Plattform für nationale Schulterschlüsse der Branche. Mit medienübergreifenden Projekten wie der Austria Videoplattform, dem Austria-Kiosk, dem Innovationshub APA-medialab oder einer gemeinsamen Paywall-Lösung können wir den internationalen Entwicklungen und den digitalen Herausforderungen optimal begegnen."

Wolfgang Eder neu im Aufsichtsrat

Thomas Kralinger ("Kurier") wurde am Montag als stv. Aufsichtsratsvorsitzender der APA wiedergewählt, Wolfgang Zekert ("Österreich") für weitere drei Jahre als Aufsichtsrat bestätigt. Walter Dipolt ("Neues Volksblatt") geht in den Ruhestand und legt sein APA-Aufsichtsratsmandat zurück. Sein Nachfolger Wolfgang Eder wurde neu in den Aufsichtsrat gewählt.

Im Vorstand wurden folgende Mandate für weitere drei Jahre verlängert: Herbert Achleitner ("Oberösterreichische Nachrichten"), Helmut Brandstätter ("Kurier"), Wolfgang Fellner ("Österreich"), Martin Hagenstein ("Salzburger Nachrichten"), Hubert Patterer ("Kleine Zeitung") und Brigitte Wolf (ORF). Für weitere vier Jahre bestätigt wurde auch APA-CFO Doris Pokorny als Bereichsleiterin Finanzen und Administration sowie Prokuristin der APA eG. (APA, 19.6.2017)

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