Schiffsunglück vor Japans Küste: Alle sieben Vermissten tot

19. Juni 2017, 06:29
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Leichen in überfluteten Schiffsteilen entdeckt

Tokio – Die US-Marine hat am Sonntag den Tod von sieben Seeleuten bestätigt, die bei der Kollision zwischen dem US-Zerstörer USS Fitzgerald und einem Containerschiff vor der japanischen Küste ums Leben kamen.

Zuvor hieß es, mehrere Leichen seien im Bereich der Schlafkojen gefunden worden, die bei dem Unglück plötzlich überflutet wurden. Die Toten waren zur Identifizierung in ein Marinekrankenhaus in Yokosuka gebracht worden.

Das Kriegsschiff war in der Nacht auf Samstag südwestlich von Yokosuka mit dem Frachter ACX Crystal zusammengestoßen. Die ACX Crystal fährt unter philippinischer Flagge, gehört jedoch der japanischen Reederei NYK Line. Die USS Fitzgerald ist im Hafen von Yokosuka stationiert, ihr Einsatzgebiet ist der Pazifik.

Der 154 Meter lange US-Zerstörer wurde bei dem Unfall schwer beschädigt, teilweise auch am unter Wasser liegenden Teil des Schiffsrumpfs. An dem 222 Meter langen Containerschiff entstanden lediglich Kratzer am Bug, die 20 Besatzungsmitglieder blieben unversehrt. In dem Seegebiet, in dem sich der Unfall ereignete, herrscht reger Schiffsverkehr. Da sich das Unglück mitten in der Nacht ereignete, wurden offenbar viele Matrosen im Schlaf von den eindringenden Wassermassen überrascht. (APA, 19.6.2017)

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