China schickte neues Röntgenteleskop ins All

    16. Juni 2017, 17:47
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    Insight soll die Entwicklung Schwarzer Löcher erforschen und der Suche nach Gammablitzen und Neutronensternen dienen

    Peking – China ist mit seinem Weltraumprogramm auf Kurs: Ob bemannte Allflüge, Mondsonden, Quantensatelliten oder der Aufbau einer Weltraumstation: Was sich bei den älteren Weltraumnationen über Jahrzehnte hinweg aufgebaut hat, scheint Peking binnen einiger Jahre aufholen zu wollen. Für 2020 ist überdies eine Mission zum Mars geplant, in den nächsten 15 bis 20 Jahren soll ein Mensch auf den Mond geschickt werden.

    Nun hat China auch sein erstes eigenes Röntgenteleskop ins All gebracht. Das Teleskop, das international unter der Bezeichnung Insight läuft, startete vom Kosmodrom Jiuquan in der Wüste Gobi aus mit einer Langer-Marsch-Rakete.

    Von seiner Umlaufbahn in rund 550 Kilometer Höhe soll das 2,5 Tonnen schwere Teleskop unter anderem die Entwicklung Schwarzer Löcher erforschen. Zudem diene es der Suche nach Neutronensternen und Gammablitzen, sagte der Entwickler des Teleskops, Lu Fangjun. Die Forscher erhofften sich Durchbrüche in der Physik, ergänzte der Chefwissenschafter des Projekts, Zhang Shuangnan. (APA, red, 16. 6. 2017)

    • Insight on site am Kosmodrom Jiuquan.
      foto: apa/afp/str

      Insight on site am Kosmodrom Jiuquan.

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