Neue Lagerflächen für Platzsuchende im ersten Bezirk

16. Juni 2017, 11:01
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Mit der Storebox Freyung eröffnete ein Wiener Start-Up vor kurzem ein Lagerabteil im ersten Bezirk

Wohnungen werden immer kompakter, oft wird bei der Planung aber auf den nötigen Stauraum vergessen. Diesen Umstand macht sich das Wiener Start-up StoreMe zunutze, das Platzsuchenden mit Storeboxen Lagerflächen anbietet, die online angemietet werden können. Vor kurzem wurde der vierte Standort – der laut eigenen Angaben "erste Self-Storage im ersten Bezirk" – in einem Erdgeschoßlokal am Tiefen Graben eröffnet. Hier stehen 30 Lagerabteile mit unterschiedlichen Grundrissen zur Verfügung. Die Quadratmeterpreise liegen bei 50 Euro.

Bis Ende des Jahres soll es zehn bis 15 Standorte in Wien geben, bis Ende 2018 80 bis 90 Standorte in Österreich und Deutschland, kündigte CEO Johannes Braith bei einem Pressegespräch an. Denn das Konzept gehe auf: Für die neuen Lagerflächen im ersten Bezirk gebe es bereits Anmeldungen – im Unterschied zu anderen Standorten, wo überwiegend Privatpersonen mieten, seien hier hauptsächlich Unternehmen interessiert.

Sensor erhältlich

Auch ein Sensor kann hier angemietet werden, der Temperatur und Luftfeuchtigkeit im Lagerabteil misst. Die Daten können jederzeit abgerufen werden. Das sei besonders bei der Lagerung von sensiblen Gütern gefragt, so Braith: "Und bei jungen Männern, die das cool finden."

Kritik daran, dass mit den Lagerabteilen den Erdgeschoßflächen nicht unbedingt Leben eingehaucht werden dürfte, lässt er nicht gelten: "Ein Lagerraum hat genauso eine Aufgabe in der Stadt wie ein Lokal im Erdgeschoß", sagt Braith. Zudem werde die Außenwirkung der Lagerflächen immer wichtiger, um Aufmerksamkeit von Laufkundschaft zu erregen: "Wir sehen uns als Teil vom Grätzel." (zof, 16.6.2017)

  • Die Außenwirkung sei ein wichtiger Faktor, meinen die Unternehmer.
    foto: storeme

    Die Außenwirkung sei ein wichtiger Faktor, meinen die Unternehmer.

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