Western Digital will Verkauf von Toshiba-Chipsparte verhindern

15. Juni 2017, 13:37
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Antrag auf einstweilige Verfügung – Die Amerikaner wollen die Sparte selbst kaufen

Der US-Konzern Western Digital will mit einer einstweiligen Verfügung den Verkauf von Toshibas Chipsparte verhindern. Das US-Unternehmen reichte nach eigenen Angaben eine entsprechende Klage beim Superior Court in Kalifornien ein. Vor einem Verkauf an ein Drittunternehmen solle ein anhängiges Schiedsverfahren abgewartet werden.

Die Amerikaner sind der Ansicht, dass sie einem Verkauf zustimmen müssen. Western Digital, das gemeinsam mit den Japanern das wichtigste Chip-Werk von Toshiba betreibt, will die Sparte selbst kaufen.

Mehrere Bieter

Die Japaner wollen mindestens 18 Milliarden Dollar (16,1 Milliarden Euro) für die Sparte haben. Bis Donnerstag wollte Toshiba eigentlich entscheiden, welcher der mehreren Bieter den Zuschlag erhält. Die Japaner wollen den Deal so schnell wie möglich über die Bühne bringen, um sich mit dem Erlös nach der Insolvenz der US-Kraftwerkstochter Westinghouse neu aufzustellen. (APA, 15.6.2017)

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