iPhone statt e-Card: Apple will medizinische Daten forcieren

15. Juni 2017, 11:52
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Apple arbeitet angeblich an einem "iTunes für Gesundheitsdaten", Kooperation mit eHealth-Anbietern

Das iPhone soll künftig der Speicherort für Gesundheitsdaten seines Nutzers werden. Apple plant, seine Health-App großflächig auszuweiten. Diagnosen, Laborresultate oder Rezepte sollen auf dem iPhone gespeichert werden. Laut CNBC plant Apple ein "iTunes für Gesundheitsdaten". Dafür arbeitet der Konzern mit Krankenhäusern und auf Gesundheitsanwendungen spezialisierten Unternehmen zusammen.

In Cloud gespeichert

Die Daten sollen – vermutlich verschlüsselt – in der iCloud gespeichert werden. Apple will mit dem Projekt sogenannte "Interoperabilitätsprobleme" lösen. Gemeint ist damit, dass verschiedene Systeme in Krankenhäusern oder Arztpraxen nicht miteinander kommunizieren und Patienten so ihre Daten manuell an Ärzte übermitteln müssen. In Österreich gibt es, wie in zahlreichen Ländern, mit Elga und der E-Card staatliche Initiativen, um diese Problematik abzumildern. (red, 15.6.2017)

  • Apple will einen Fokus auf Gesundheitsdaten legen
    foto: reuters/snyder

    Apple will einen Fokus auf Gesundheitsdaten legen

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