Molekulares "Pflaster" für DNA-Schäden entdeckt

14. Juni 2017, 08:00
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Basel – DNA ist ständig schädigenden Einflüssen wie UV-Strahlen ausgesetzt. Deshalb besitzen Zellen ein Arsenal an Werkzeugen, um DNA-Schäden zu entdecken und zu reparieren.

Zu diesem Arsenal gehört auch das Protein Rif1, das in allen Lebewesen vorkommt, deren Zellen einen Kern besitzen. Forscher der Uni Genf und des Friedrich-Mischer-Instituts (FMI) in Basel haben entdeckt, welch wichtige Aufgabe Rif1 erfüllt: Es wirkt wie ein Pflaster, das geschädigte Stellen im Erbgut schützt, berichtet das Team um Nicolas Thomä im Fachblatt "Nature Structural and Molecular Biology". (red, 14. 6. 2017)

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