"Covfefe"-Gesetz will Trumps Tweets konservieren

    13. Juni 2017, 17:21
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    Gesetzgebung sieht vor, dass auch Tweets von Privataccount als öffentlicher Akt gespeichert werden

    Kongressabgeordnete der US-Demokraten wollen, dass auch privat versandte Tweets des US-Präsidenten Donald Trump Teil des "public records", also als offizielles Dokument gespeichert, werden. Der Gesetzesantrag ist von Mike Quigley eingebracht worden, der es als "Communications Over Various Feeds Electronically for Engagement" betitelte. Der Wortwitz dahinter: Die Abkürzung des Gesetzesantrags ergibt "Covfefe" – dieses mysteriöse Wort, das Trump in einem Tweet benutzt hatte, hat vor wenigen Wochen für Verwunderung gesorgt.

    Wenig Chancen

    Quigley hatte bereits zuvor seinenm Sinn für Wortspiele im "Mar-a-Lago"-Gesetz Ausdruck verliehen. Mit diesem wollte er das Weiße Haus dazu verpflichten, Protokolle von Besuchern zu veröffentlichen. Genau wie das Mar-a-Lago-Gesetz hat auch der Covfefe-Act nur geringe Chancen, im von Republikanern dominierten Kongress angenommen zu werden. Allerdings hat selbst Sean Spicer, Pressesprecher des Weißen Hauses, Trumps Tweet als "offizielle Statements des Weißen Hauses" bezeichnet. (red, 13.6.2017)

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      foto: reuters/handout
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