Österreich zählt beim Strom zu den teuersten Ländern der Eurozone

13. Juni 2017, 15:50
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Preisniveau hierzulande aber um ein Drittel niedriger als in Dänemark und Deutschland

Wien – Der Einsatz von Geräten mit geringerem Stromverbrauch zahlt sich für Verbraucher in Österreich besonders aus. Trotz des hohen Anteils an Stromerzeugung in Wasserkraftwerken, von denen ein großer Teil bereits abgeschrieben ist, zählt Österreich nämlich beim Strom eher zu den Hochpreisländern in der Eurozone.

Am meisten bezahlen für Strom mit Abstand die Dänen. 2016 kostete die Kilowattstunde Strom in Dänemark nach Angaben des EU-Parlaments inklusive Steuern 30,88 Cent. Auch die Deutschen lassen sich Strom einiges kosten, dort lag der Preis pro kWh im Vorjahr 29,69 Cent.

In Österreich ist das Preisniveau mit 20,34 Cent um ein Drittel niedriger, Österreich liegt damit aber immer noch im teuersten Drittel.

Den stärksten Strompreisanstieg gab es 2016 in Belgien, wo der Preis gleich um ein Fünftel auf 25,44 Cent pro kWh gestiegen ist und das Land im Preisranking auf Platz drei katapultiert hat. Teurer als Österreich ist elektrische Energie auch in Italien, Portugal, Irland und Spanien – überall sonst kommt man günstiger davon als in Österreich. Am unteren Ende liegt Bulgarien mit einem Preis von 9,56 Cent, vor Ungarn, Estland und Litauen. (APA, 13.6.2017)

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