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Die Qual der Wahl beim Beheizen des Grills

14. Juni 2017, 14:43

Kohle, Briketts oder Gas – welche Grillmethode ist die richtige?

Geschmäcker sind verschieden. Das betrifft nicht nur die Frage, ob Steak oder Würstel, Zucchini oder Paprika auf den Grill kommen, sondern auch die Frage, ob mit Kohle, Briketts, Gas oder Strom angeheizt werden soll. Alle Methoden haben Vor- und Nachteile und die sollten spätestens vor der Anschaffung eines neuen Grills gründlich abgewogen werden.

Holzkohle nach wie vor am beliebtesten

Vieles spricht für die Verwendung von Holzkohle, vor allem, dass sie besonders günstig und einfach verfügbar ist. Außerdem nimmt das Entfachen der Glut relativ wenig Zeit in Anspruch, allerdings erkaltet diese auch schneller wieder. Muss deshalb nachgeschüttet werden, sollten Asche und Staub nicht direkt mit den Lebensmitteln in Berührung kommen. Bei der Qualität kommt es vor allem auf die des verwendeten Holzes und die Herkunft an, denn viele Produkte werden importiert und dabei sind Umweltschutz und faire Produktion oft nebensächlich. Die Stücke selbst sollten nicht zu klein und möglichst gleichmäßig im Durchmesser sein.

Das typische BBQ-Aroma

Ein Argument ist für viele der Geschmack, denn Holzkohle sorgt für das typische BBQ-Aroma. Weil die im Rauch enthaltenen giftigen Stoffe jedoch der Gesundheit schaden, sollte zumindest der Abstand zwischen Glut und Rost groß genug sein und Fleisch und Gemüse sollten nicht direkt auf den Rost, sondern in Grillschalen gelegt werden.

Briketts glühen länger

Mehr Geduld ist beim Anheizen mit Briketts gefragt, dafür hält die Glut entsprechend länger. Das ist besonders bei längeren Grillabenden sowie beim indirekten Grillen von Vorteil. Wer beim Grillen mit Briketts das spezielle BBQ-Aroma vermisst, kann ebenso wie bei Grillen mit Gas mit der Beigabe von Holzräucherchips nachhelfen. Briketts sind etwas teurer als Kohle und auch hier gibt es Qualitätsunterschiede.

Indirekt grillen mit Gas

Die besonders von Nachbarn ungeliebte Rauch- und Geruchsbildung gehört beim Grillen mit Gas der Vergangenheit an. Diese zudem weniger aufwendige Methode eignet sich besonders gut, um Fleisch indirekt zu grillen, da die Gasflamme das Fleisch nicht direkt berührt. Weil die benötigten Gaskartuschen nicht so einfach erhältlich sind wie Kohle oder Briketts, sollten sie rechtzeitig besorgt werden. Beim Hantieren und bei der Lagerung ist Vorsicht geboten, da die Behälter durch das Gas unter Druck stehen.

Elektrogrill als gute Alternative

Eine Alternative für alle, die unabhängig von Wind und Wetter auch im Innenraum grillen möchten, ist ein Elektrogrill. Diese Methode hat zwar am wenigsten mit dem ursprünglichen Erlebnis des Grillens zu tun, sorgt aber dennoch für respektable Ergebnisse. Voraussetzung ist eine entsprechend hohe Leistung und natürlich sollte wie bei jeder Grillmethode großer Wert auf die Sicherheit – und vor allem beim Grillen auf dem Balkon auf die Beachtung der Hausregeln – gelegt werden.

  • Geschmäcker sind verschieden – nicht nur bei der Frage, was auf den Grill kommt, sondern auch, mit welcher Methode gegrillt wird.
    foto: 123rf.com / kamil macniak

    Geschmäcker sind verschieden – nicht nur bei der Frage, was auf den Grill kommt, sondern auch, mit welcher Methode gegrillt wird.

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