"Need For Speed Payback" angespielt: Schnell und furios

    13. Juni 2017, 09:32
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    Behält es die eingeschlagene Richtung bei, kann die Versöhnung mit enttäuschten "NfS"-Offlinern gelingen

    Always online, eine ständig von anderen Spielern mitbevölkerte Spielwelt – ein Rezept, das bei einigen Games grundsätzlich aufgeht, bei der "Need for Speed"-Gemeinde aber offenbar wenig Anklang gefunden hat. Das hat Electronic Arts bei der Vorstellung von "Need for Speed: Payback" (NfS:PB) zu verstehen gegeben. Und führt daher alte Trennungen wieder ein.

    Auch in der nächsten Ausgabe des Raser-Urgesteins kann man freilich wieder gegen menschliche Freunde und Feinde auf den Bleifuß treten. Im Einzelspiel folgt man nun aber wieder einer Handlung, ohne beständig daran erinnert zu werden, dass irgendein Fahrer vom anderen Ende des Planeten (der gefühlt über zu viel Zeit verfügt, um seine Skills zu schärfen) einen der eigenen Rekorde mal wieder pulverisiert hat.

    Kommt bekannt vor

    Beim Hands-on in Los Angeles konnte man etwas nach dem Beginn der Handlung einsteigen. Im Auftrag der eigenen Crew galt es, einen LKW zu verfolgen, der ein sehr wertvolles Auto als Fracht führt. Die dazu erzählte Geschichte klärt die Hintergründe dazu zwar nicht vollständig auf, weil eben der erste Abschnitt fehlt, die Ereignisse zwischen den fahrerischen Aufgaben sind aber gut und im Stile von Action-Kino a la "The Fast & The Furious" umgesetzt, was einem "NfS"-Spiel gut zu Gesichte steht. Ganz generell beschäftigt sich die Handlung jedenfalls mit dem Ex-Strassenrenn-Star Tyler Morgan, der sich mit einer mächtigen Mafiagruppe namens "The House" anlegt.

    need for speed

    Versöhnungspotenzial

    Auch grafisch zeigt sich "NfS:PB" als hübsches Game, sieht man von ein paar gröberen Umgebungstexturen ab, die freilich bis zum Release am 10. November (PC, PS4, Xbox One) noch weichen können. Die Fahrphysik fällt für einen Arcaderacer außerdem überraschend realistisch aus. Das Schadensmodell des eigenen Autos allerdings nicht.

    Der eher kurze Demoabschnitt erlaubt keine weiterführenden Bewertungen. Behält das Game die eingeschlagene Richtung bei, kann EA die glückliche Versöhnung mit enttäuschten "NfS"-Offlinern wohl gelingen. (Georg Pichler aus Los Angeles, 13.6.2017)

    Update, 20.06.: Releasedatum aktualisiert.

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